Im Test: Nokia T20

Performance

Generell lässt sich sagen, dass die Leistung zwar nicht schlecht ist, sich aber schon von teureren Geräten unterscheidet – merklich. Wer mal ein Tab S7 von Samsung oder ein aktuelles iPad in der Hand hatte, wird sich an das gemächlichere Tempo gewöhnen müssen. Im Allgemeinen ist das Display aber durchaus reaktionsschnell, nur das Laden von Apps kann ein paar Sekunden dauern und auch das Scrollen könnte flüssiger sein. Überzeugend waren allerdings Video-Calls – sowohl die Mikrofone als auch die Speaker taten einen guten Dienst. Auch der Akku liess uns im Test nicht im Stich: dank 8200 Milliampère übersteht es einen Tag voller Video-Calls oder Streaming problemlos – über 8 Stunden. Wenn das Tablet etwas «zurückhaltender» genutzt wird, etwa zum Surfen, dann übersteht es auch zwei Arbeitstage (knapp). Interessant: Gemäss Nokia kann das T20 mit 15 Watt aufgeladen werden, die Finnen legen aber nur ein 10-Watt-Netzteil bei.

Kamera

Grundsätzlich sind Kameras in Tablets überflüssig – meine ganz persönliche Meinung. Aber wenns nicht weh tut, verbaut mans halt. Die 8-MP-Linse auf der Rückseite und die 5 MP auf der Vorderseite sind wirklich nicht mehr richtig zeitgemäss. Für einen Insta-Schnappschuss reichts, aber das wars dann auch wirklich. Ein zeitgemässes Smartphone bewegt sich da bereits in anderen Sphären. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Sonstige Merkmale

Besonderen Wert legt Nokia auf die Funktionen «Family Link» und «Google Kids Space». Mit Family Link können Eltern Bildschirmzeitbeschränkungen festlegen sowie Apps aus der Ferne genehmigen (oder verbieten). Kids Space ist eine Funktion, die das T20 in ein auf Kinder zugeschnittenes Tablet mit Apps, Büchern und Videos verwandelt. Die jungen Nutzerinnen und Nutzer können dann auch mehr Bildschirmzeit beantragen, was mit einem Knopfdruck genehmigt werden kann.



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