Test: Mac mini (Late 2014)

Einrichtung und Software

Die Einrichtung …

… ist selbst für absolute Laien ein Kinderspiel. Nach dem Start wartet das Gerät geduldig, bis eine Tastatur und eine Maus zur Koppelung über Bluetooth bereitstehen – oder bis die Geräte über USB verbunden werden. Anschliessend führt ein Assistent schrittweise durch die Verbindung mit dem WLAN und die erste Einrichtung. Wie bei Apple üblich, benötigt das System keine Seriennummer und muss auch nicht über das Internet aktiviert werden.
Die Datenübernahme von einem alten Mac, PC oder aus einem Time-Machine-Backup ist bereits während der Inbetriebnahme möglich, kann aber auch später nachgeholt werden.

Die Software

Während dieser Einrichtung wird der Benutzer aufgefordert, seine Apple-ID einzugeben oder eine neue Apple-ID anzulegen. Der Schritt lässt sich zwar überspringen, aber schlussendlich führt kein Weg daran vorbei: Im Lieferumfang befinden sich diverse Programme, die normalerweise kostenpflichtig im Mac App Store heruntergeladen werden müssen. Mit der Eingabe der Apple-ID werden diese Programme dem frischgebackenen Besitzer zugeordnet. Alle Updates und Upgrades sind anschliessend kostenlos.
Zur mitgelieferten Software gehören unter anderem:
iPhoto. Eine einfache, aber sehr effiziente Fotoverwaltung mit Gesichtserkennung, Albumdruck, Diashows und vielem mehr. Apple hat die Weiterentwicklung unterdessen gestoppt, doch das ist kein Problem: Die bestehenden Sammlungen werden sich im ersten Halbjahr 2015 automatisch in die neue Anwendung Fotos übernehmen lassen.
iPhoto-Binliotheken lassen sich 2015 automatisch in die neue «Fotos»-Anwendung übernehmen
Quelle: IDG
iMovie. Videoschnitt leicht gemacht. iMovie importiert Filme aus jeder erdenklichen Quelle, führt die Schnipsel in einem Projekt zusammen und exportiert das Werk in einem einheitlichen Format – inklusive direkter YouTube-Anbindung. Die Bedienung ist auf Tempo und Effizienz ausgelegt, und dazu gehören auch viele gelungene Vorlagen in bester Apple-Manier. Besonderes Kennzeichen: Alle Effekte und Übergänge werden ohne Wartezeit in Echtzeit berechnet.
GarageBand. Ein virtuelles Musikstudio mit unzähligen Instrumenten und Soundsamples. Keyboards und andere Instrumente lassen sich über Adapter mit dem Mac mini verbinden, einspielen und zusammen mit dem Rest mischen.
Pages. Die Textverarbeitung liest und schreibt auch Word-Dateien und ist ausserdem mit dem iOS-Gegenstück vollständig kompatibel.
Numbers. Die Tabellenkalkulation ist Apple Antwort auf Microsoft Excel, dessen Daten ebenfalls verstanden werden, auch wenn einige Funktionen und die Makros fehlen. Numbers-Dateien lassen sich ebenfalls auf dem iOS-Gegenstück öffnen und bearbeiten.
Apples Tabellenkalkulation «Numbers»
Keynote. Die Präsentationssoftware versteht sich als Gegenstück zu PowerPoint, sieht aber sehr viel besser aus. Auch hier ist die Kompatibilität zu den iOS-Versionen gegeben.
Kurz, für Einsteiger in die Apple-Welt ist alles dabei, was für die erste Zeit im  privaten und beruflichen Einsatz benötigt wird. Ein Rundum-sorglos-Paket.
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