Google Chromecast 2 im Test

Chromecast im WLAN-Test

Schnelleres Zwischenspeichern von Inhalten

Im Test hat sich der neue Google-Dongle schnell im WLAN eingefunden. Dort bucht er sich diesmal sowohl im 2,4-GHz- als auch im 5-GHz-Frequenzband nach WLAN-ac-Geschwindigkeit ein, und das ist gut so.
Dank des neuen Dongle-Designs lässt sich die Streaming-Lösung diesmal einfacher am HDMI-Port anstöpseln
Quelle: NMGZ
Leider ist der Dongle nach wie vor nicht in der Lage, 4K-fähige Inhalte zu streamen. Schade: Unter optimalen WLAN-ac-Bedingungen und mit komprimierten Bitraten müsste das allmählich im Bereich des Machbaren liegen.
Dadurch, dass die Antennen nun in der rundlichen Puck-Scheibe untergebracht sind, soll sich das neuste Gadget des Suchmaschinisten immer mit dem bestmöglichen WLAN-Signal verbinden. Mit einer nahegelegenen Settop-Box hatte auch der Vorgänger keine erkennbaren Stabilitätsprobleme. Was aber wirklich positiv auffällt: Längere Netflix-Filme werden nun deutlich schneller in den Zwischenspeicher gepuffert, und das auch unter WLAN-N-Bedingungen! Im Test verzeichneten wir weitestgehend schnelle und verzögerungsfreie Wechsel zwischen Clips aus YouTube und Netflix.

Neue Chromecast-App

Nützlich: Die neue Chromecast-App schlägt Chromecast-fähige Apps vor
Richtet man den neuen Dongle zum ersten Mal ein, wird sogleich die Chromecast-App aktualisiert. Diese zeigt einem neuerdings gleich alle Chromecast-fähigen Apps an, von denen sich Inhalte an den TV schicken lassen.
Löblich: Die neue Chromecast-App ist sozusagen zum «Hub» bzw. zur Chromecast-Schaltzentrale geworden. Vorbei die Zeiten, als die spärliche Haus-App nur als schmalpuriger Assistent zur Ersteinrichtung diente oder bestenfalls eine Mirroring-Funktion zum Spiegeln von Smartphone-Inhalten darbot. Neulich kam etwa Spotify dazu. Selbst Teleboy oder Maxdome unterstützen seit einiger Zeit den Chromecast. Und das Positive daran: Es werden immer mehr!

Fazit

Der neue Chromecast-Dongle beinhaltet ein eher kleines Hardware-Upgrade, das sich aber gewaschen hat. Vor allem die neue Chromecast-App und das schnelle Buffern von Streams hinterlassen einen guten Gesamteindruck. Wer mit dem alten Stick WLAN-Probleme hat, sollte die Neuauflage ausprobieren. Wer öfters gerne YouTube-Dokus oder Netflix-Filme auf dem iPhone oder Android-Handy schaut und die Inhalte lieber auf dem TV geniessen will: Der praktische Chromecast war noch nie günstiger.

Testergebnis

Verarbeitung, Bedienkonzept, WLAN-Empfang, Preis
Wenig Neuerungen gegenüber dem Vorgänger

Details:  HDMI, WLAN 802.11ac (2,4 GHz/5 GHz), Stromversorgung via USB oder Netzteil, ab Android 4.1, iOS 7, Windows 7, Mac OS 10.7, Gewicht: 39 g, Abmessungen: 5,19 x 5,19 x 13,49 cm, Gewicht: 39,1 g

Preis:  Fr. 39.-

Infos: 
support.google.com/chromecast/answer/3046409?hl=de

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Autor(in) Simon Gröflin



Kommentare
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Test2468
06.10.2015
Wenn schon abschreiben.... Wenn schon abschreiben bei anderen Webseiten, dann bitte richtig.... " Ermöglicht wird ein schneller Verbindungsaufbau durch das neue «O-Ton»-Design: Dadurch, dass die Antennen nun in..." So schnell wird aus einem 'O-Ton Google' ( übrigens deutsch für Zitat) aus anderen Quellen ein 'O-Ton Design' Aber auch sehr kreativ!

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Simon Gröflin
07.10.2015
Danke für den Hinweis. Ist korrigiert. Das kommt davon, wenn auch gewisse Hersteller ständig mit Marketing-Tech-Begriffen rumschwurbeln. Dachte schon, das hätte sich von Google eingeschlichen. Wieder was gelernt, merci! LG Simon