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So wechselt man den Internetprovider richtig

Mit bunten Flyern werben Internetprovider um die Gunst neuer Kundschaft. Lassen Sie sich aber nichts aufschwatzen. Prüfen Sie genau, bevor Sie sich an einen neuen Anbieter binden. Die folgenden Tipps helfen dabei.

von Gaby Salvisberg 29.01.2020

Einen Breitband-Internetanschluss zu haben, ist heute so selbstverständlich wie das Vorhandensein von Strom und fliessendem Wasser. Sehr viele Anwender vertrauen seit vielen Jahren jenem Anbieter, der ihnen damals den ersten Breitbandanschluss in die Stube gezogen hat. Oft, weil es der einzige oder erste war, der am Wohnort bezahlbares Breitband liefern konnte.

Inzwischen hat sich viel geändert. Zum einen die Produktauswahl: Die meisten Internetprovider liefern heute nicht mehr bloss den Internetzugang, sondern ganze Pakete, die teils auch Festnetztelefonie, Mobilfunk sowie Fernseh- und sonstige Streamingangebote enthalten. Beim Festnetz handelt es sich heute zudem längst um keine analoge Festnetztelefonie mehr, sondern um «Voice over IP», also eine digitale Sprachübertragung, für die man aber die alte Festnetznummer beim Providerwechsel mitnehmen kann. Über die Umstellung von analoger auf Internettelefonie können Abonnenten mehr im Heft 1/2017 lesen («Aus für Analogtelefonie», PDF).

Das zweite sind höhere Geschwindigkeiten über immer mehr Verbindungswege: Koax (Kabel-TV-Dose), Kupfer (Telefondose) oder Fiber (Glasfaser). Darum landen immer häufiger Flyer und Werbeschreiben von Internetzugangsanbietern im E-Mail-Eingang und im Briefkasten.

Ein Wechsel kann sich durchaus lohnen. Man sollte aber genau hinschauen und auch die Details vergleichen, bevor man den Wechsel überstürzt und danach vielleicht bereut.

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    Kommentare

    • edger 29.01.2020, 15.16 Uhr

      Eine weitere Möglichkeit ist eine Adresse die auf email.ch endet. Nach dem einrichten des Kontos kann selber definieren wohin die Mails geleitet werden sollen und dies jederzeit selber ändern. Dieser Service kostet 24.- pro Jahr. Ich verwende eine solche Adresse seit Jahren und war sehr froh darum als ich den Provider gewechselt habe. Nicht nur dass die Adresse erhalten bleib, es gab auch Probleme beim Wechsel und ich musste meine Mails temporär auf eine GMX Adresse weiterleiten. So ging nic[...]

    • POGO 1104 29.01.2020, 20.29 Uhr

      ....Kunden, die beispielsweise von Swisscom weggehen, können ihre «bluewin.ch»-Adresse kostenlos mitnehmen. Hierfür müssen Sie aber vor der Kündigung Ihre Mailadresse über das Swisscom-Kundencenter «abtreten» und diese in ein separates Konto des Typs «Service Package Light» überführen.... Das stimmt so nicht ganz: Die Hauptmailadresse (im Kundencenter so gekennzeichnet) wird bei Kündigung automatisch in eine Service Package Light überführt mit bestehendem Swisscom Login. Der Kunde muss dazu NI[...]

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