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Microsoft Excel gegen Google Tabellen

Google hat seine Tabellenkalkulation in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Reicht das, um gegen den Spreadsheet-Platzhirsch Microsoft Excel zu bestehen? Wir präsentieren einige Argumente für beide Produkte.

von Jens Stark 21.10.2015

Wenn es um Tabellenkalkulationen geht, gibt es wohl zwei Anwenderlager. Auf der einen Seite die Hardcore-Excel-Anwender, die das Programm von Microsoft für komplexe Berechnungen, als Datenbank und für Statistikzaubereien, ja, sogar als Textverarbeitungs-Software nutzen. Andere sind nur gelegentlich tabellarisch unterwegs und ganz erleichtert, weil sie dank Tabellen von Google nutzlosen Excel-Ballast über Bord werfen konnten.

Die Schlankheit von Tabellen ist aber nicht der einzige Vorteil des Google-Angebots, es hat ein paar Geheimwaffen, mit denen es gegen die Übertabellenkalkulation von Microsoft durchaus bestehen kann.

Wir haben je einige Vorteile der jeweiligen Lösung zusammengetragen. Den Anfang macht Excel.

Problemlos Mammut-Tabellen bearbeiten

Wer wirklich mit grossen Tabellen operieren will, sollte wohl eher auf Excel setzen. Denn die native Anwendung verfügt über eine wesentlich bessere Speicherverwaltung, als es ein Onlinedienst je haben kann. Und unter gross verstehen wir Zehntausende von Spalten und Zeilen.

Allerdings kommt auch Excel einmal an seine Grenzen: Wer wirklich riesige Datensätze – mehrere 100'000 Reihen und mehr – verarbeiten möchte, sollte definitiv auf echte Datenanalyse-Tools setzen. Denn bei solchen Volumina kommt die Software dann doch ins Rotieren.

Grafikmöglichkeiten

Wer aus Zahlenmaterial schmucke Grafiken erstellen will, ist ebenfalls mit Excel besser bedient als mit Google Tabellen. Zwar erweitert der Internetriese laufend die Grafikmöglichkeiten. Dennoch hat Excel in Sachen Datenvisualisierung mehr auf Lager als die Konkurrenz.

Und das nicht nur in Bezug auf die Arten von Grafiken: Neben den herkömmlichen Linien, Säulen, Balken und Kuchen lassen sich Informationen auch als Oberflächen, Netze, Punkte, Blasen sowie als Kombination verschiedener Darstellungsarten visualisieren. Auch die Möglichkeiten innerhalb einer Diagrammart sind bei Excel ebenfalls sehr umfangreich.

Mit Power View lassen sich in Excel via Drill-down weitere Daten darstellen Mit Power View lassen sich in Excel via Drill-down weitere Daten darstellen Zoom© Microsoft

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    Kommentare

    • karnickel 24.10.2015, 13.13 Uhr

      Ist dieses Sudoku frei von "Visual Basic for Applications" ? ;) Für mich ist VBA noch immer einer der grossen Knackpunkte aller Mitbewerber. Mit Calc hat LibreOffice, resp. Open Office zwar auch was, Softmaker hat wieder etwas anderes, die Kompatibilität bleibt auf der Strecke. Übrigens ist Google Spreadsheets mit der Installierversion von MS Excel zu vergleichen nicht ganz fair. Excel gibt es auch als leichte Online-Fassung. Diese selber finde ich einiges schlechter als jene von Google, u.a.[...]

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