Tipp: Gedächtnis-Outsourcing - so gehts

Passwörter - ab ins virtuelle Gedächtnis

Passwörter - ab ins virtuelle Gedächtnis
LastPass
Webmail, Facebook, Twitter – mit jedem neuen Service kommt ein neues Passwort. Das Dilemma: Wer immer das gleiche Passwort nutzt, macht es Datendieben zu einfach. Wer aber für jeden Dienst ein anderes Kennwort wählt, versinkt bald in der Passwort-Flut. Weil das Aufschreiben oder Speichern in einer Textdatei zu unsicher ist, gibt es Passwort-Safes wie LastPass.
Das Prinzip: In den verschlüsselten Passwort-Safe legen Sie all Ihre Passwörter ab. Nur Sie können den Safe mit einem Master-Passwort öffnen – nicht einmal Mitarbeiter haben Zugriff, sagt LastPass. Wählen Sie unbedingt ein starkes Master-Passwort und vermeiden Sie die fünf häufigsten Passwort-Fehler. Per Browser-Plug-In klinkt sich LastPass auf Wunsch in den Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera oder Chrome ein. Dort fragt das Programm bei jeder Passwort-Eingabe, ob Sie das Passwort in Ihrem LastPass-Safe speichern wollen. Auch Linux- und Mac-User finden auf der offiziellen Seite einen LastPass-Client zum Download. Für Android-Smartphones und iPhones ist aber ein Premium-Account nötig. Tipp: Unter m.lastpass.com kommen Sie auch ohne App mobil an Ihre Passwörter.
Einmal eingetragen, kann LastPass nicht nur Passwort-Felder, sondern ganze Webformulare automatisch ausfüllen. Ausserdem synchronisiert das Tool auf Wunsch die Anmeldedaten auf verschiedenen Rechnern. Wem auf die Schnelle kein Passwort einfällt, lässt sich von LastPass eines generieren. In der Standard-Version ist LastPass kostenlos.
In diesem Artikel finden Sie zehn weitere Passwort-Tools.



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