Schweizer ICT-Branche in Hochstimmung

Krisengestählt in die Zukunft

Insgesamt erwarten alle Segmente der ICT-Branche für das erste Quartal 2022 ein rentableres Wachstum im Vergleich zum selben Quartal des letzten Jahres. Die Hauptherausforderungen sieht die Industrie gemäss Swico vor allem im Kundenmanagement sowie in der Gewinnung von Neukunden und Projekten.
Giancarlo Palmisani von Swico sieht die helvetische ICT-Industrie als krisenresistent an
Quelle: Thomas Entzeroth/Swico
«Selbstverständlich sind die positiven Perspektiven der Branche auf das neue Jahr sehr erfreulich. Auch wenn sie mit einer gewissen Vorsicht zu geniessen sind, da das konjunkturelle Umfeld bei der Datenerhebung noch nicht durch die Dynamik der Omikron-Variante geprägt war», kommentiert Giancarlo Palmisani, Leiter Verbandsdienstleistungen von Swico, das jüngste Stimmungsbarometer der ICT-Branche.
«Dennoch, und das ist eine sehr wichtige Erkenntnis für die Zukunft: Die Digitalisierungsbranche der Schweiz hat sich in der Coronakrise als äusserst resilient erwiesen. Sie hat in kurzer Zeit offenbar viele wichtige Lehren gezogen und das Gelernte erfolgreich umgesetzt», betont Palmisani und ergänzt: «Diese in Krisenzeiten erworbenen Skills und das daraus resultierende Selbstvertrauen dürften sich nochmals bezahlt machen, wenn die Pandemie dereinst endet.»



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