Fotografie-Tipps: Das Wichtigste rund um die Belichtung

Belichtungsmessung

Vor der Erfindung der elektronischen Belichtungsmessung war die Welt oftmals ein dunkler Ort. Manchmal auch ein zu heller Ort, denn Fehlbelichtungen waren damals ein deutlich grösseres Problem.
Die Belichtungsmessung machte alles einfacher und tut es auch heute noch. In den meisten Fällen läuft die manuelle Fotografie nämlich darauf hinaus, den Belichtungsmesspunkt in die Mitte der Anzeige zu bringen. Studieren Sie die Belichtungsmessung Ihrer Kamera etwas genauer. Moderne Kameras
bieten nämlich verschiedene Messarten an. Beispielsweise «Ganzes Bild», «Punkt» oder «Region». Die Begriffe variieren von Hersteller zu Hersteller leicht.
Bei «Ganzes Bild» misst die Kamera die Helligkeit des gesamten Bildausschnitts und wählt den Durchschnittswert als korrekte Belichtung. Bei «Punkt» misst die Kamera am festgelegten Fokuspunkt und belichtet richtig für genau diesen Punkt. Dazwischen gibt es verschiedene Grössenbereiche, in denen gemessen wird.
Diese Modi sind vor allem in der Automatik wichtig, da Sie damit allfällige Fehler der Automatik korrigieren können. Aber auch im manuellen Modus ist es nützlich zu wissen, wie die Kamera auf die vorgeschlagene Belichtung kommt, Bild 7.
Bild 7: In ungewöhnlichen Lichtsituationen müssen Sie die Belichtungsmessung oft überlisten (ƒ/1,2, 1/50, 10 000 ISO)
Quelle: lpd/PCtipp.ch



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