Die iPad-Challenge

Webbrowser und Video

Webbrowser

Das Arbeiten im Webbrowser funktioniert auf dem iPad praktisch problemlos. Seit Längerem wird Safari auf dem iPad als Desktop-Browser behandelt. Entsprechend erhält man reguläre Websites, keine Mobile-Versionen. In den meisten Fällen ist das auch gut so. In einigen Fällen sind Website-Elemente zu klein, um zuverlässig angetippt zu werden. Das ist aber eher die Ausnahme.
Bild 9: Multitasking beeinflusst die Desktop-Variante von Webseiten teils negativ
Quelle: PCtipp
Etwas heikel wird es, wenn Safari im Multitasking-Modus auf eine Display-Hälfte geschoben wird, Bild 9. In diesen Fällen wird Safari immer noch als Desktop-Webbrowser angesehen, obwohl das Fensterformat mehr einem Smartphone gleicht. Leider kann in Safari aktuell nur spezifisch die Desktop-Seite verlangt werden, nicht aber die Mobile-Seite, was gewisse Kombinationen von Apps etwas unangenehm gestaltet.
Die Unterstützung von Desktop-Webseiten hat für Journalisten und andere Content-Ersteller einen entscheidenden Vorteil: Ihr CMS funktioniert garantiert. Das Content Management System (CMS) ist die Software, über die Artikel auf einer Webseite publiziert werden. Nicht alle CMS vertragen sich aber gut mit mobilen Geräten. Auf dem iPad ist das allerdings kein Problem mehr, da hier sowieso die Desktop-Webseite geladen wird – egal, ob Typo3, WordPress oder etwas anderes. Alles funktioniert einwandfrei. Somit ist das iPad in diesem Arbeitsbereich eine gute Wahl.

Video

Interessanterweise ist Video eines der besten Anwendungsgebiete auf dem iPad. Der Grund dafür ist iMovie. Die von Apple vorinstallierte App ist absolut solid und macht praktisch alle einfachen Aufgaben des Journalistenalltags problemlos mit. Somit gibt es keine mühsame Suche nach alternativen Apps oder sonstigen Angeboten mit eigenen Abos und Cloud-Diensten. Der einzige Nachteil von iMovie in meinem Fall ist, dass die App nur für iOS und macOS verfügbar ist. Ich muss also ein iMovie-Projekt zwingend mit einem Apple-Gerät finalisieren und ein fertiges Produkt exportieren. Auf dem iPad anfangen und das Video auf dem PC fertig bearbeiten, geht nicht einfach so ohne Weiteres, Bild 10.
Bild 10: iMovie bietet alles, was man für einfache Videos so braucht
Quelle: PCtipp



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