Tipps & Tricks 23.12.2010, 10:18 Uhr

Workshop: Ubuntu Linux von A bis Z

Ubuntu Linux ist ein PC-Betriebssystem, das alle nötige Software mitbringt und auch noch kostenlos ist. Wir helfen Ihnen beim Einstieg.
Warum sollten Sie sich mit dem kostenlosen Betriebssystem Linux befassen? Gründe gibt es mehrere: Vielleicht steht bei Ihnen ein PC herum, für den Sie keine Windows-Lizenz besitzen. Installieren Sie Ubuntu Linux darauf, haben Sie wieder ein Gerät zum Surfen, Mailen, Chatten, Bilderverwalten oder fürs Bearbeiten von Office-Dateien. Die notwendigen Programme dazu sind alle schon dabei. Darüber hinaus lässt sich Ubuntu Linux als sogenanntes Live-System auf einer CD oder einem USB-Stick einrichten. Dieses nutzen Sie direkt ab dem Silberling bzw. USB-Stick und haben so ein Reservesystem parat, mit dem Sie im Ernstfall noch schnell die wichtigsten Daten Ihres kaputten Windows-Rechners retten oder im Internet nach möglichen Problemlösungen recherchieren können.
Aktuell verfügbar ist die Version 10.10 von Ubuntu Linux. Sie trägt wie immer einen frechen Tiernamen, dieses Mal Maverick Meerkat (eigensinniges Erdmännchen). Am besten testen Sie Ubuntu Linux zuerst mittels Live-CD oder USB-Stick. Das ist völlig gefahrlos. Zudem sind diese Live-Systeme mit wenigen Klicks erstellt. Wenn Ihnen Ubuntu Linux gefällt, installieren Sie es wahlweise anstelle von Windows oder als zweites Betriebssystem neben Windows. Wie das alles geht, erfahren Sie gleich nachfolgend Schritt für Schritt. Ausserdem gibt es zudem wichtigsten Tipps zum Einstieg in Ubuntu Linux.
Auf der nächsten Seite: Ubuntu Linux als Live-System



Kommentare

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schmidicom
23.12.2010
...Manko ist die teilweise fehlende Software. Apple wird wohl nie ein iTunes für Linux auf den Markt bringen. iPhone und iPad Benutzer brauchen das aber zwingend für den Backup und die Verwaltung der Geräte. iPods können auch mit Linux Alternativen mit Musik befüllt werden. Auch Adobe Software ist nicht für Linux erhältlich. Wer unbedingt Photoshop und Co benötigt muss beim Mac oder Windows bleiben. Wobei ich glaube das es weniger Arbeit machen würde Programme von Mac zu Linux zu portieren als von Mac zu Windows. Denn so weit ich weiss hat MacOS ja auch einen UNIX Unterbau.

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maloney
23.12.2010
Hallo "Auch Adobe Software ist nicht für Linux erhältlich. Wer unbedingt Photoshop und Co benötigt muss beim Mac oder Windows bleiben." Allso ich habe GIMP und andere Grafik Programme gesucht und gefunden. Ich sage mal das es für fast alles ein ähnliches Programm gibt für Linux. Trotzdem ist der Workshop sehr gut und übersichtlich geschrieben. Gruss Seimen

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octane
23.12.2010
Wobei ich glaube das es weniger Arbeit machen würde Programme von Mac zu Linux zu portieren als von Mac zu Windows. Denn so weit ich weiss hat MacOS ja auch einen UNIX Unterbau. Ja das ist sicher so. Trotzdem machen das viele Hersteller nicht. Der Markt ist wohl immer noch zu klein. Allso ich habe GIMP und andere Grafik Programme gesucht und gefunden. Ich sage mal das es für fast alles ein ähnliches Programm gibt für Linux. Ja für fast alle. Aber eben nicht für alle. Leider. Ausserdem gibt es manche Geräte für die es einfach keine Linuxtreiber gibt. So passiert bei einem Canon Scanner. Da hilft nur Austausch. Der lief noch nicht mal an einer virtuellen Windows Maschine. Wer iTunes, Garmin Mapsource, irgendwelche Software für Handys benötigt hat Pech.

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alexanders
23.12.2010
Der lief noch nicht mal an einer virtuellen Windows Maschine. Nur interessenhalber: Blieb auch mit wine der Erfolg aus?

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thom45
23.12.2010
Unix trifft Unix... Wobei ich glaube das es weniger Arbeit machen würde Programme von Mac zu Linux zu portieren als von Mac zu Windows. Denn so weit ich weiss hat MacOS ja auch einen UNIX Unterbau. Das ist absolut richtig, aber noch mehr, man kann untern X11 auch "echte" UNIX-Programme laufen lassen. Und wenn man mit dem Mac - ich habe einen Mac-mini - irgendwo einloggen muss und dort ist auch eine UNIX-Umgebung, dann geht das locker mit dem Terminal wo man z.B. mit der bash- oder tcsh-Shell arbeiten kann. Ich bin mir tcsh gewohnt. Wenn man das selbe unter Windows tun will, braucht man extra dafür ein Programm, wie XWin32. Nebenbei, weil UNIX-gewohnt, benutze ich auch ohne Einloggen irgendwohin mit dem Mac oft beides, den Finder und das Terminal. Die beiden ergänzen sich bestens, je nachdem was man gerade tun will. Uebrigens, ich finde die Arbeit von der PCTIPP-Gaby super. Bravo! Ist bereits im Bookmark. Sobald ich gelegentlich Zeit habe, werde ich mich mit Ubuntu befassen. Ich bin gratis zu einem älteren Schlepptopp gekommen und eine Ubuntu-DVD hat man mir auch kürzlich nachgeschmissen. :-)))

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octane
23.12.2010
Nur interessenhalber: Blieb auch mit wine der Erfolg aus? Habe ich gar nicht probiert. Ich denke nicht dass Windows Treiber unter Wine gut laufen werden. Meine Recherchen im Netz haben ergeben dass dieser Chipsatz unter Linux nicht unterstützt wird weil Canon die Spezifikationen nicht rausgegeben hat. Ein anderer Scanner lief dagegen problemlos und sofort unter Ubuntu und dann auch in der virtuellen Windows Maschine mit dem entsprechenden Treiber. Die Linux Treiber waren nicht wirklich zu gebrauchen. Das ist leider so. Übrigens läuft iTunes nicht unter Wine. Das habe ich relativ intensiv probiert. Auch mit älteren Versionen wie das empfohlen wurde. Keine Chance :mad:

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P4Spezial
25.12.2010
Sehr gute Linux Betriebs-Systeme Ich benutze das neue Mint (64) auf meinem Hauptrechner. Es ist auf einer separaten Festplatte, die ich nur an der PC Front einschieben muss. So einen HD Fronteinschub kann ich für Experimentier freudige sehr empfehlen. Auf dem schwachbrüstigen Netbook (HP 2133) benutze ich Easypeasy, das dort sehr GUT funktioniert. Zum Glück weiss ich mittlerweile wie man seine Firefox und Thunderbird Profile schnell und unkompliziert zwischen den diversen OS wie z. B. Windows nach Linux zügelt. Nur mit der Erkennung der Livecam happerts manchmal etwas. Immerhin kann ich auch via Linux skypen. Linux finde ich, wird immer besser, schneller, und auch die Optik der Anwendungen und des Desktops werden immer schöner. Ich werde nun schon bald einen älteren PC für eine Renterin herrichten. Ich denke, dass ich (obschon eine XP Lizenz vorhanden) da ein Linux Mint aufsetzen werde. Der Aufwand für die Systempflege reduziert sich damit drastisch. Ich befasse mich schon seit 2003 mit Linux und stelle fest, es ist immer besser, einfacher zu bedienen, und schneller geworden. Nur mit der Konsole muss ich mich noch mehr befassen.

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thom45
26.12.2010
Uuuups! MiNT ? *grübel* Ich benutze das neue Mint (64) auf meinem Hauptrechner. Es ist auf einer separaten Festplatte, die ich nur an der PC Front einschieben muss. So einen HD Fronteinschub kann ich für Experimentier freudige sehr empfehlen. Das hat mich jetzt grad wachgehauen! Du sagst MiNT, wirklich MiNT? Und wenn ja, kommst Du, wenn man ganz lange zurückdenkt, etwa auch aus der ATARI-ST/TT-Szene? Hier ein Link: http://wiki.newtosworld.de/MiNT

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Gaby Salvisberg
26.12.2010
Keine Ahnung, was Linux Mint mit Atari zu tun haben sollte. ;)

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thom45
27.12.2010
MiNT Keine Ahnung, was Linux Mint mit Atari zu tun haben sollte. ;) MiNT war ein unixähnliches Multitaskingsystem, das man anstelle des TOS auf den ATARI-ST (MC68000), jedoch besser ATARI-TT (MC68030) einsetzen konnte. Das war unter den ATARIanern damals teilweise im Einsatz, die bereits auf andern Grossrechnern mit Unix arbeiteten. Vor allem an den Technischen (Hoch-)Schulen, auch an der ETH. Am beliebtesten blieben allerdings TOS und GEM... Wenn man kein MiNT einsetzen wollte, es aber schätzte mit Unix-Zeilenkommandos zu arbeiten, bot u.a. die Oberfläche Gemini integriert die Shell Mupfel. Das war bei mir der Fall. Es gab auch eine Stand-Allone-Shell Gulam. Kommt aus dem Sanskrit und heisst Diener. :-) Über MiNT steht einiges im Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/MiNT Ob dieses MiNT eine historische Gemeinsamkeit mit Linux-MINT hat, weiss ich natürlich nicht. Geht aus dem Wiki auch nicht hervor. Also stelle ich mit dem vorherigen und diesem Posting diese Frage in den Raum. Es könnte ja sein, dass jemand mehr darüber weiss. Diese Frage ist aber eher nebenbei aufgeworfen. Danach zu evaluieren lohnt sich nicht. Aber vielleicht weiss es ein Leser zufällig...