Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Mac-Tipp: PowerPhotos

PowerPhotos stopft jene Lücke, die Apple beim Foto-Management seit Jahren offenlässt.

Richtig lustig wird es ab einigen tausend Bildern

© (Quelle: PCtipp.ch)

Für unzählige Anwender ist Apples Fotos die erste Wahl, um die Bilder zu verwalten. Keine andere Software bietet einen so praxisgerechten Funktionsumfang und eine so reibungslose Synchronisierung der Medien zwischen allen Geräten.

Die Schwächen offenbaren sich bei der Verwaltung der Bibliothek, etwa beim gezielten Export von Bildern oder der Möglichkeit, mehrere Bibliotheken unter Beibehaltung der Alben zusammenzuführen.

Für solche und andere Anliegen hat sich in den letzten Jahren PowerPhotos einen Namen gemacht. Es versteht sich als Ergänzung zu Fotos, nicht als Ersatz. Die Software arbeitet direkt mit der Fotos-Bibliothek und zeigt dabei nicht nur die Bilder, sondern auch die Alben und den Rest der Struktur:

PowerPhotos arbeitet nahtlos mit der bestehenden Bibliothek zusammen

© Quelle: PCtipp.ch

Duplikate finden

Wenn in der Fotosammlung das Chaos herrscht, dann gehört das Aufspüren von Duplikaten zu den wichtigsten Funktionen von PowerPhotos. Dazu bietet die Software verfeinerte Kriterien wie Abmessungen oder den eingebetteten Zeitstempel. Zwar bietet Fotos seit macOS 13 ‹Ventura›, iOS 16 und iPadOS 16 eine eigene solche Funktion, indem mögliche Duplikate in einem separaten Bereich abgelegt werden. Doch nach welchen Kriterien das geschieht, bleibt verborgen. Es kann also nie schaden, eine zweite Meinung einzuholen.

Das Aufspüren von Duplikaten gehört zu den ersten Schritten, um eine Bibliothek zu bereinigen

© Quelle: PCtipp.ch

Bibliotheken verwalten

Mein persönlicher Grund, warum ich PowerPhotos angeschafft habe, liegt in der Möglichkeit, mehrere Bibliotheken zusammenzufassen – und zwar inklusive aller bestehenden Strukturen wie Ordner und Alben. Als wir unsere Bildersammlung in jene der Junioren einfliessen lassen wollten (quasi als «familiäres Foto-Erbe») wäre das ohne PowerPhotos ein ernsthaftes Problem gewesen.

Zuerst wurde eine Kopie unserer eigenen Bibliothek entschlackt, lies: von allen Bildern befreit, die für die Junioren uninteressant waren. Anschliessend kopierten wir diese bereinigte Bibliothek auf deren Macs und vereinten sie mithilfe von PowerPhotos mit der bestehenden Bibliothek. Dabei wurden knapp 8000 Fotos und einige Videos im Gesamtwert von etwa 160 GB lupenrein übernommen, inklusive der bestehenden Struktur.

Manchmal unbezahlbar: die Möglichkeit, Bibliotheken unter Beibehaltung der Struktur zu vereinen

© Quelle: PCtipp.ch

Zusätzlich bietet PowerPhotos erweiterte Optionen, um zum Beispiel nur die Originale, die bearbeiteten Kopien oder beide Versionen zu übernehmen.

Bessere Exporte

Und schlussendlich kennt PowerPhotos deutlich mehr Möglichkeiten, um Bilder zu exportieren. Dazu gehören das Format, der Grad der Kompression oder die Metadaten, die ebenfalls exportiert werden sollen – oder eben nicht. So lassen sich etwa GPS-Koordinaten aussperren.

Der Export-Dialog von PowerPhotos erlaubt wesentlich mehr Kriterien als jener von «Fotos»

© Quelle: PCtipp.ch

Fazit

Nicht jeder braucht PowerPhotos. Aber wenn Sie nicht nur mit Bildern, sondern mit ganzen Bibliotheken hantieren und oftmals hunderte oder tausende Fotos von den Änderungen betroffen sind, dann wird PowerPhotos zu einer unverzichtbaren Hilfe. Nur die fehlende deutsche Lokalisierung trübt den tadellosen Eindruck ein wenig.

Info: ab macOS 11 ‹Big Sur› oder neuer, Demo und Kauf unter fatcatsoftware.com/powerphotos, Englisch, 29.95 US-Dollar.

Kommentare

Mac
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

TWINT Rechnung für einfacheres digitales Bezahlen lanciert
Mit TWINT Rechnung können Kunden QR-Rechnungen ab sofort direkt mit der TWINT App bezahlen und den Zahlungstermin innerhalb der Zahlungsfrist selbst bestimmen.
3 Minuten
Video-Tipps
So faszinierende Videos drehen
Video ist das Leitmedium unserer Zeit. Allerdings ist die Produktion guter Inhalte gar nicht so simpel. Wir zeigen Ihnen einige effiziente, aber einfache Tricks, mit denen Sie Videos besser filmen und bearbeiten.
11 Minuten
Gartner nennt die zehn wichtigsten Technologietrends für 2027
Das Analystenhaus Gartner hat die zehn bedeutendsten strategischen Technologietrends für 2027 vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen spezialisierte KI-Modelle, die Kontrolle autonomer KI-Agenten und digitale Souveränität.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Backup-Infos
In welcher Datei liegen eigentlich Ihre Browser-Bookmarks?
Beim Backup würden Sie von Ihrem Webbrowser gerne nur die Lesezeichen bzw. Favoriten sichern. Aber wo sind die auf Windows-Systemen gespeichert? Wir zeigen es für Google Chrome, Microsoft Edge (alt und neu), Mozilla Firefox und Internet Explorer.
5 Minuten
16. Okt 2020
Software-Tipps
10 Gratis-Tools für Windows
Nicht jede nützliche Software muss Geld kosten. Mit den richtigen Freeware-Programmen erweitern Sie Windows um praktische Funktionen und erledigen viele Aufgaben schneller, einfacher und komfortabler.
7 Minuten
20. Okt 2026
Windows-Tipps
Windows beschleunigen
Bestimmt kennen Sie das Phänomen: Windows wird im Laufe der Zeit immer träger. Doch es gibt Mittel und Wege, um die Bremsen zu lösen und neuen Schwung in Ihr Betriebssystem zu bringen. Wir helfen Ihnen Schritt für Schritt dabei.
4 Minuten
14. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare