Tipps & Tricks 07.05.2015, 10:57 Uhr

Word 2013: Sprungmarken, Dokumentenvergleich, Formatierungen - so gehts!

Microsoft Word hat einen beträchtlichen Funktionsumfang. Allerdings machen sich bei längeren Arbeiten einige Tücken bemerkbar. PCtipp zeigt einige Kniffe, wie die alltägliche Arbeit erleichtert wird.
Microsoft Word ist das meistgenutzte Textverarbeitungsprogramm weltweit. Sein riesiger Funktionsumfang bietet sowohl für den privaten als auch für den beruflichen Einsatz vielerlei Hilfestellungen. PCtipp stellt einige simple Funktionen vor, die im Alltag nützlich sind, aber dennoch nicht jeder kennt.
1. Formatierungen entfernen
Ein bekanntes Problem: In einem längeren Dokument möchte man beispielsweise eine Textstelle aus dem Internet hinzufügen - beispielsweise als Zitat. Durch Copy&Paste ist das zwar schnell erledigt, jedoch bringt das Eingefügte möglicherweise einen Haufen Formatierungen mit. Eine andere Schriftart, fette Buchstaben usw.
Bevor man diese Formatierungen nun alle einzeln im Ribbon-Menü entfernt, markieren Sie besagte Textstelle einfach und drücken Sie Ctrl+Leertaste. Fall erledigt. 
Aber Vorsicht: Benutzen Sie eine Formatvorlage, wird der kopierte Text automatisch mit den Vorgaben versehen, welche Sie in der Formatvorlage definiert haben. Ansonsten wird der kopierte Text mit den Standardwerten von Word versehen.
2. Schnell das aktuelle Datum einfügen
Wenn Sie irgendwo im Lauftext kurz ein Datum einfügen möchten, funktioniert das normalerweise über das Ribbon-Menü. Unter Einfügen, Datum und Uhrzeit öffnet sich ein Untermenü in dem Sie die Formate auswählen können. 
Ist Ihnen das zu umständlich, drücken Sie einfach auf die Tasten Shift+Alt+D. Schon finden Sie an der mit dem Cursor markieren stelle das aktuelle Datum.
3. Die Sprungmarken-Funktion
Ein bekanntes Problem: Man arbeitet an einem grösseren Textdokument arbeitet und ergänzt eine Textstelle um eine gewisse Information. Später stellen Sie fest, dass diese Information doch noch einmal bearbeitet werden muss. Doch auf welcher Seite befand sich die fragliche Textstelle? 
Statt nun das ganze Dokument zu durchsuchen hilft die Sprungmarken-Funktion: Mit der Tastenkombination Shift+F5 springt der Cursor automatisch an die Stelle im Dokument zurück, die als letztes Bearbeitet wurde. Diese Tastenkombination funktioniert bis zu vier mal, springt also Rückwärts durch die letzten vier Textänderungen. Danach springt der Cursor wieder an den Ausgangspunkt zurück.
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Kommentare

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Klaus Zellweger
08.05.2015
Ein Hurenkind ist kein Satz sondern eine Zeile (oder manchmal Zeilen), die alleine zuunterst oder zuoberst auf eine Seite bzw. Spalte steht. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Hurenkind_und_Schusterjunge. Ich muss leider entschieden widersprechen! Ein “Hurenkind” ist immer die letzte Zeile eines Absatzes, die es gerade noch auf die nächste Seite oder in die nächste Spalte geschafft hat. Eine einzelne Zeile am Schluss einer Spalte oder Seite ist hingegen ein “Schusterjunge”. Es klingt zwar pingelig, aber in dieser Sache wäre Toleranz unangemessen! ;)

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Masche
08.05.2015
Hurenkinder bzw. Schusterjungen sollte es in Word eigentlich gar nicht geben. Das Stichwort heisst "Absatzkontrolle" und diese ist standardmässig aktiviert. Mit den Begriffen Hurenkind und Schusterjunge habe ich mir schwer getan. Nicht wegen den Begriffen selber sondern, was ist was. Bis ich mir das folgendermassen gemerkt habe: Der Schuster ist ja der Schuhmacher und Schuhe sind beim Menschen immer zuunterst. Somit ist ein Schusterjunge eine einzelne Zeile eines Abschnitts zuunterst auf einer Seite oder Spalte. Lieber habe ich aber die Begriffe Witwen und Waisenkinder. In einem Abschnitt, der sich über zwei Seiten oder Spalten erstreckt, kommt (falls vorhanden) auf der ersten Seite oder Spalte unten das Waisenkind und auf der anderen Seite oder Spalte oben die Witwe, wie es auch der alphabetischen Sortierung entspricht.