Word 2013: Sprungmarken, Dokumentenvergleich, Formatierungen - so gehts!

 häufig genutzte Ordner und eigene Formatvorlage ...

5. Eigene Formatvorlage verwenden
Es wurde vielenorts bereits bemerkt, dass die eigenen Formatvorlagen nach dem Update auf Office 2013 plötzlich verschwunden sind. Dies ist der zunehmenden Cloud-Orientierung von Word geschuldet. Im neuen Startscreen sind lediglich die Online-Vorlagen zu sehen. Dies kann aber ganz einfach geändert werden.
Gehen Sie dazu unter Datei/Optionen in die Word-Optionen. Anschliessend wählen Sie die Option Speichern (1) aus. Dort sehen Sie den (leeren) Menüpunkt Standardspeicherort für persönliche Vorlagen(2). Legen Sie dort den Speicherort Ihrer Vorlagen fest (zumeist lautet der Standardpfad C:\Users\ihr name\AppData\Roaming\Microsoft\Templates, prüfen Sie das jedoch vorgängig). Wird dieser nun eingetragen und auf OK geklickt, muss Word neugestartet werden.
Nun sehen Sie, dass bei den Vorlagen die Option Benutzerdefiniert aufgetaucht ist. Dort können nun die eigenen Formatvorlagen ausgewählt werden. 
6. Häufig genutzte Ordner
Besonders im Büro sind lange Ordnerpfade häufig anzutreffen. Wenn man beispielsweise seine gesamte Korrespondenz unter \\serverxy\Marketing\FritzMeier\Korrespondenz\KundeA\2015 ablegt, kann häufiges aufrufen schon an den Nerven zerren.
Microsoft hat hier Abhilfe geschaffen. Unter Datei/Öffnen werden die verschiedenen Dateiquellen wie der lokale Rechner, die Cloud oder andere angezeigt. Wenn der betreffende Ordner unter Zuletzt verwendete Ordner angezeigt wird, kann dieser angepinnt werden. Fahren Sie dazu mit dem Maus-Cursor über den Ordner und klicken Sie auf das Stecknadelsymbol auf der rechten Seite. So wird der Ordner ganz oben angeheftet und dessen Inhalt innert zwei Klicks abrufbar.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: Dokumente vergleichen und Bearbeitungen einschränken


Kommentare

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Klaus Zellweger
08.05.2015
Ein Hurenkind ist kein Satz sondern eine Zeile (oder manchmal Zeilen), die alleine zuunterst oder zuoberst auf eine Seite bzw. Spalte steht. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Hurenkind_und_Schusterjunge. Ich muss leider entschieden widersprechen! Ein “Hurenkind” ist immer die letzte Zeile eines Absatzes, die es gerade noch auf die nächste Seite oder in die nächste Spalte geschafft hat. Eine einzelne Zeile am Schluss einer Spalte oder Seite ist hingegen ein “Schusterjunge”. Es klingt zwar pingelig, aber in dieser Sache wäre Toleranz unangemessen! ;)

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Masche
08.05.2015
Hurenkinder bzw. Schusterjungen sollte es in Word eigentlich gar nicht geben. Das Stichwort heisst "Absatzkontrolle" und diese ist standardmässig aktiviert. Mit den Begriffen Hurenkind und Schusterjunge habe ich mir schwer getan. Nicht wegen den Begriffen selber sondern, was ist was. Bis ich mir das folgendermassen gemerkt habe: Der Schuster ist ja der Schuhmacher und Schuhe sind beim Menschen immer zuunterst. Somit ist ein Schusterjunge eine einzelne Zeile eines Abschnitts zuunterst auf einer Seite oder Spalte. Lieber habe ich aber die Begriffe Witwen und Waisenkinder. In einem Abschnitt, der sich über zwei Seiten oder Spalten erstreckt, kommt (falls vorhanden) auf der ersten Seite oder Spalte unten das Waisenkind und auf der anderen Seite oder Spalte oben die Witwe, wie es auch der alphabetischen Sortierung entspricht.