Praxis: Computer selbst zusammenbauen

wichtige Schritte vor dem Zusammenbau

Machen Sie sich zuerst eine Liste aller Komponenten Ihres zukünftigen PCs. Im Artikel «Langzeitgeprüft» im Oktober-Heft auf Seite 31 finden Sie die wichtigsten PC-Bestandteile aufgelistet – inklusive Leistungsbewertung und Zukunftsperspektive. Besitzen Sie noch einen alten Rechner und wollen die eine oder andere Komponente weiterverwenden, ist das auch kein Problem. Achten Sie einfach darauf, dass die notwendigen Anschlüsse vorhanden sind.
Bestimmend für die Wahl der Komponenten ist der Verwendungszweck. Soll es ein Office-, Multimedia- oder High-End-Rechner sein? Ein Office-PC ist leise im Betrieb, sparsam im Stromverbrauch und braucht keine Top-Leistung.
Ein Multimediarechner muss bereits gehobeneren Leistungsanforderungen genügen. Pflicht sind eine separate Grafikkarte, ein Zweikern- oder Vierkernprozessor (CPU) sowie 4 GB Arbeitsspeicher. Mit einem solchen PC lassen sich anspruchsvollere 3D-Spiele zocken, Videos bearbeiten sowie DVD- und Blu-ray-Filme wiedergeben.
Für die neusten 3D-Games braucht es die maximale Leistung: Optimal sind eine besonders leistungsstarke CPU mit mindestens vier Kernen, zwei Grafikkarten, die im SLI- (nVidia) oder Crossfire-Verbund (ATI) arbeiten, sowie 4 GB bis 8 GB Arbeitsspeicher. Darüber hinaus ist die Festplatte wichtig: Für die Haupt-Harddisk, auf der das System liegt, empfiehlt sich ein SSD-Laufwerk (Solid State Drive). Es bietet viel schnelleren Datenzugriff als herkömmliche Festplatten.
Um Ihnen die Auswahl der Komponenten zu erleichtern, haben wir in der eingangs erwähnten Tabelle für jeden der drei PC-Typen Empfehlungen aufgelistet. Sie garantieren, dass Ihr Rechner auch in ein paar Jahren noch top ist.
Auf der nächsten Seite: das richtige Werkzeug und Komponentenkauf ohne Reue



Kommentare
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dzs
23.11.2010
Cool down... @Polii: Den Namen des Autors findest Du meistens, so auch hier, am Anfang des Artikels. Fäkalwörter sind eigentlich in einem Forum entbehrlich. Die Erbauer dieses Forums haben uns netterweise einen "Vorschau"-Knopf spendiert. Es ist eine gute Idee, mit dessen Hilfe noch einmal zu lesen, was man geschrieben hat. Dann kann man erstens die Anzahl Tippfehler auf ein sozialverträgliches Mass reduzieren und zweitens die gröbsten Verbalinjurien eliminieren ;-) Mit besten Grüssen dzs

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Ray
23.11.2010
@Polii: Den Namen des Autors findest Du meistens, so auch hier, am Anfang des Artikels. Fäkalwörter sind eigentlich in einem Forum entbehrlich. Die Erbauer dieses Forums haben uns netterweise einen "Vorschau"-Knopf spendiert. Es ist eine gute Idee, mit dessen Hilfe noch einmal zu lesen, was man geschrieben hat. Dann kann man erstens die Anzahl Tippfehler auf ein sozialverträgliches Mass reduzieren und zweitens die gröbsten Verbalinjurien eliminieren ;-) Mit besten Grüssen dzs Recht hast du. Gruss Ray

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Polii
23.11.2010
Fäkalwörter sind eigentlich in einem Forum entbehrlich. Mit den Tippfehlern hast du ja recht, aber wir sind hier nicht im Kindergarten und deshalb finde ich das Wort Sch***s nicht wirklich als unabgebracht.

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gerismo
23.11.2010
pc"s selber bauen cool also ich baue meine pc"s schon immer selber zusammen. wie ich sehe habt ihr das gleiche gehäuse verwendet das cm storm,und auch das netzteil ein tagan 700w.

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Piranha
23.11.2010
Erzält doch nicht so einen Scheiss! Crossfire/SLI ist überhaupt nicht nötig. Err, doch geht mittlerweile. Erzähl doch keinen Sche*s*.

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hwRob
23.11.2010
ich war mal so frei und hab mir dieses How-To durchgelesen und möchte meine Anregungen dazu äussern. Auswahl der Komponennten - SSD Ich bin der Meinung, dass heute jedes System mit einer SSD als Systemfestplatte und für die Programme verwendet werden sollte. Es macht das "arbeiten" am PC sooo viel angenehmer. - Netzteil /PSU In der Tat, die SLI/xFire zertifizierung macht die Auswahl für einen Laien einfacher. Hier wäre mir wichtig zu erwähnen, dass beim Netzteil NIEMALS - damit mein ich NIEMALS - gesparrt werden sollte. Ebenfalls sollte man auf einen hohen Wirkungsgrad achten (80plus zertifizierung - idealerweise 85% aufwärts). Natürlich sollte der pc-tipp nicht direkt Marken empfehlen in so einen Guide, aber beim PSU sehe ich hier eine Ausnahme: Enermax, beQuiet, Seasonic, Cougar, Tagan (das sind alles Hersteller die spezialisiert auf PSU sind und es nicht einfach als "komplettieren wir mal unser Produkt line-up" - so wie Corsair, Coolermaster, Thermaltake & co. machen. Nicht das diese PSU nicht gut wären, aber beim PSU gehe ich keine Kompromisse ein. Bevor ich mir nur ein Mittelklasse Netzteil montiere spare ich lieber bei 10% weniger Grafik-Leistung. Wer einmal wegen einem PSU die hardware geschrottet (bekommen) hat, wirds verstehen (defekte HDD Platinen, Mainboard hinüber, etc.) Toll finde ich den Hinweis direkt auf ein modulares PSU zu setzen! -Auswahl des Gehäuse Der Netzteil Schacht ist unten. Es sei denn, es ist ein älteres LianLi welches eine komplette Zonen einteilung bietet. (ohne Luft zirkulation). Dazu 120mm Gehäuselüfter sind heute ein muss. Vorteilhaft ist auch ein sog. Mainboard-Tray. So kann man das Mainboard ausserhalb des Gehäuses montieren und diese dann nur noch ins Case schieben/stecken - je nach Hersteller. Der Zusammenbau - Montage PSU Da dürfte auch der Hinweis stehen, dass es PC-Gehäuse gibt, welche gerade für die PSU unten eine Lüftungsöffnung bereitstellen. Bei diesen Gehäuse wäre es schade, das PSU mit der Abwärme der Grafikkarte unnötig zubelasten. //onTopic Nunja die Empfehlung zu SLI/Crossfire für das Nonplusultra Gamingerlebnis, ist doch etwas übers Ziel hinausgeschossen. Negativ Punkte wurden bereits erwähnt. Das wichtigste für Gamer hingegen noch nicht: die Mikroruckler. Jede Multi GPU Karte oder SLI/Crossfire Gespannt ist davon betroffen => no go für mich. Desweiteren möchte ich hier anmerken, dass es eine Verschwendung ist eine solche Multi GPU resp. ein solches SLI/CrossFire Gespann mit einem 60hz Display zu verwenden... Da gehört ein 120hz Display dran :D