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Vergleich: MacBook Air vs. MacBook Pro (2019)

von Klaus Zellweger 23.09.2019

SSD-Laufwerke und RAM

Bei den SSD-Laufwerken sind die Unterschiede jedoch überdeutlich. Das SSD des MacBook Air bringt es pro Sekunde auf etwa 950 MB (schreiben) und knapp 1400 MB (lesen). Das reicht für einfache Arbeiten problemlos.

Das Tempo des SSD im MacBook Air ist in Ordnung, aber nicht spektakulär Das Tempo des SSD im MacBook Air ist in Ordnung, aber nicht spektakulär Zoom© Screenshot / ze

Doch spätestens, wenn umfangreiche Kopieraktionen zur Tagesordnung gehören, zieht das MacBook Pro davon. Sein SSD liefert pro Sekunde rund 2400 MB (lesen) resp. 2700 MB (schreiben). In der kleinsten Konfiguration sind 512 GB dabei; für einen Aufpreis von 1250 Franken wird die Obergrenze von 2 TB erreicht.

Das SSD im MacBook Pro spielt in einer ganz anderen Liga Das SSD im MacBook Pro spielt in einer ganz anderen Liga Zoom© Screenshot / ze

Tipp: Beide Modellreihen werden in der kleinsten Ausführung mit einem 128-GB-SSD angeboten – und das ist definitiv zu wenig, selbst wenn Sie Ihre Arbeitsweise auf die Cloud ausrichten. Und wenn Sie auch noch mit dem Gedanken spielen, Windows über den Boot-Camp-Assistant zu installieren, dann werden Sie mit einem SSD unter 256 GB scheitern.

Beide Modelle kommen mit 8 GB RAM, die sich vor dem Kauf auf 16 GB aufrüsten lassen. Spätere Aufrüstungen sind nicht möglich – und das gilt nicht nur für das RAM, sondern für alle Komponenten. Wenn 16 GB nicht genug sind, bleibt noch das 15 Zoll grosse MacBook Pro, das bei der Bestellung auf 32 GB aufgerüstet werden kann.

Zwischenbilanz. 8 GB RAM sind heute sehr knapp bemessen. 16 GB sind komfortabel, da macOS sehr sparsam mit Speicher umgeht. Für die 32 GB RAM im 15 Zoll grossen MacBook Pro braucht es bereits gute Gründe. Die grösste Lücke zwischen den beiden Baureihen zeigt sich jedoch beim Tempo des SSD.

Rechenleistung

Und wie steht es um die Rechenleistung? Dieser Punkt ist besonders variabel, da Apple im Onlinestore verschiedene CPUs anbietet. Hier hilft nur, sich über die eigenen Ansprüche im Klaren zu sein.

Tipp: Im Zweifelsfall sollten Sie die CPU immer eine Nummer grösser wählen; damit sind Sie nicht nur bei den eigenen Ansprüchen auf der sicheren Seite, sondern können auch einen besseren Wiederverkaufswert erwarten.

MacBook Air

Der Intel-Dual-Core i5 mit 1,6 GHz mit Turbo-Boost bis 3,6 GHz: Das ist die einzige CPU, die Apple in einem MacBook Air verbaut. Im Test mit der Software Geekbench 5 erreichte das Gerät im Mittel einen Wert von 729 Punkten (Single-Core) resp. 1425 Punkten (Multi-Core). Gut fürs Büro, Web und auch der Videoschnitt mit iMovie ist kein Problem.

Beim MacBook Air ist nur ein Zweikern-Prozessor verbaut Beim MacBook Air ist nur ein Zweikern-Prozessor verbaut Zoom© Screenshot / ze

MacBook Pro

Das MacBook Pro wiederum kommt mindestens mit einem 1,4-GHz-Quad‑Core-Prozessor (Turbo-Boost bis 3,9 GHz). Das ist der kleinste Prozessor, den Apple in einem MacBook Pro verbaut. Der Vierkerner im MacBook Pro zeigt aus dem Stand heraus, wo der Hammer hängt: Mit einem Wert von 950 Punkten (Single-Core) liegt er in dieser Disziplin nahe am kleinen Bruder, doch mit 4165 Punkten im Multi-Core-Test zieht er weit davon.

Die CPU im MacBook Pro punktet bei der Multi-Core-Messung Die CPU im MacBook Pro punktet bei der Multi-Core-Messung Zoom© Screenshot / ze

Zwischenbilanz. Das MacBook Pro punktet überragend bei der Multi-Core-Wertung, die besonders bei High-End-Anwendungen wichtig ist. Wenn mehrere Kerne gefragt sind, wie zum Beispiel bei der Videoverarbeitung, dann bietet die Pro-Linie auch noch deutlich grössere CPUs, die dem MacBook Air vorenthalten bleiben. Doch bei ganz alltäglichen Arbeiten ist der Single-Core-Wert sehr viel aussagekräftiger – und hier ist der Unterschied deutlich kleiner.

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