Test: Toshiba Excite Write AT10PE-A-104

Leistung und Fazit

Leistungsstark

Vielseitig: Für Notizen ist ein Stift dabei, eine optionale Bluetooth-Tastatur wandelt das Tablet im Nu zu einem leichten Ultrabook
Punkto 3D- und System-Leistung skalierte das aufschreiende «Excite» im Vergleich zu Grössen wie dem «Nexus 7 v2» oder «Xperia Tablet Z» mit fast 30 Prozent Leistungssteigerung in den obersten Rängen. Die Leistung saugt aber ordentlich am Akku, die im Leerlauf mit etwa 5,6 Stunden Laufzeit (bei aktivem WLAN) nicht ganz zu überzeugen vermochte. Toshiba beschönigt in den Herstellerinformationen diese Angabe ein bisschen mit Verweis auf bis zu neun Stunden Laufzeit bei Videowiedergabe. Möglich ist eine neunstündige Laufzeit aber nur bei ausgeschalteten Funkverbindungen.

Leistung mit Abwärme

In den Apps und bei der Kamera-Anwendung liessen sich kaum Ruckler ausmachen. Die Tegra-4-Plattform kann wirklich nicht nur alte, sondern selbst anspruchsvolle 3D-Spiele flüssig darstellen. Surfen geht blitzschnell. Auch hier eine kleine Schattenseite: Man lasse einige Minuten YouTube-Videos laufen und schon fühlt sich das Tablet rückseitig recht warm an. Die Touch-Sensibilität hingegen ist sehr akkurat, selbst bei schneller Schreibe mit der Onscreen-Tastatur. Die Helligkeit des Displays ist okay.

Fazit

Das Tegra-4-Update befördert das Excite AT10PE-A in die obere Liga der leistungsstärksten Tablets. Touch-Sensibilität und Display-Schärfe gefallen. Die Leistung hat aber auch ihren Preis, der mit einer eher durchschnittlichen Akkulaufzeit zu Buche schlägt.

Autor(in) Simon Gröflin


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