Drei Trends für die Schweizer Arbeitswelt 2021

Trend 2: Hybride Arbeitsmodelle etablieren sich

Hybrides Arbeiten, also der regelmässige Wechsel zwischen Home Office und dem Büro, hat sich laut Robert Half in Krisenzeiten bewährt: Arbeitgeber haben erkannt, dass durch die Verlagerung des Arbeitsplatzes an den heimischen Schreibtisch das Infektionsrisiko der Mitarbeiter verringert werden kann, ohne dass die Arbeit darunter leidet. Dazu kommen auch wirtschaftliche Aspekte, zum Beispiel die Senkung der Betriebskosten, bei nicht vollausgelasteten Büros.
Auf der anderen Seite haben gemäss dem Personaldienstleister viele Arbeitnehmer die Vorteile von Remote Work schätzen gelernt und verspüren den Wunsch, auch weiterhin bei Bedarf von zu Hause aus zu arbeiten. Für diesen Fall sollten sich Führungskräfte bereits jetzt Gedanken machen, wie langfristig die Anwesenheit im Büro mit der Möglichkeit zum Home-Office vereinbart werden kann.
«Hybrides Arbeiten erfordert nicht nur die entsprechende technologische Ausstattung der Mitarbeiter, sondern auch eine andere Führungskultur», meint hierzu Azeri. Betriebe müssten sich darauf einstellen, dass vieles, das mit Corona eingeführt wurde, in Zukunft bleibe, so die Expertin weiter. «Dadurch wird auch vieles auf den Prüfstand gestellt: Von der Organisationsstruktur über die Entscheidungsprozesse bis hin zu den Kommunikationsgepflogenheiten muss alles kritisch hinterfragt und den neuen Gegebenheiten angepasst werden», betont Azeri.



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