Zürcher Website von Deutschen erbaut

Verpasste Chance für Zürich?

OIZ-Direktor Daniel Heinzmann
Verpasste Chance für Zürich?
OIZ-Direktor Heinzmann erklärt allerdings, dass bei der Wahl des Partners die Erfahrung mit der gesamten Abwicklung im Vordergrund stand. Zebralog würde seit zehn Jahren Dialogverfahren mit der Bevölkerung durchführen. «Sie haben ausgewiesene Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Verwaltungen und grossen Städten», sagt Heinzmann. Für Ralph Hutter, Leiter Marketing und Kommunikation Schweiz bei Namics, ist es dennoch «unglücklich, dass ein deutsches Unternehmen das Webportal eZuerich gestaltet hat und betreut.» Zumal es ja um die Kommunikation mit den Zürcher Bürgerinnen und Bürgern gehe. Laut Hutter wurde hierbei eine Chance für ein Commitment zum lokalen Standort bzw. zu regionalen Unternehmen verpasst.
In eine ähnliche Kerbe schlägt Stephan Handschin, CEO von Unic Schweiz: «Dass gerade ein Portal, das Zürich als Topstandort im Bereich ICT etablieren soll, von einem deutschen Dienstleister entwickelt und betreut wird, ist etwas unglücklich.» Ungeachtet der obigen Kritikpunkte ist OIZ-Chef Heinzmann mit der Arbeit von Zebralog zufrieden. Künftig könnten aber Schweizer Dienstleister beim Projekt zum Zug kommen: «Selbstverständlich werden wir in Zukunft immer wieder eingehend prüfen, ob es andere Unternehmen in und um Zürich gibt, die wir für ein Folgeprojekt berücksichtigen können», erläutert Heinzmann.
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Kommentare
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coceira
12.11.2010
hab mir die seite eben mal angesehen, viel ist da ja nicht los. ganze 66k hits; seit wann ? und ueberhaupt ...... Da wurde mal wieder was fuer randgruppen und "adabeis" zusammengebastelt wird wohl nichts schlaues werden. Vorteil fuer schweizer web anbieter dabe, s waren auslaender welche den schmarren angerichtet haben. :p Trotzdem schade fuer das viele geld aber an steuergeld hat es ja nie gefehlt.

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iRoniPod
12.11.2010
Zürich gehört ja sowieso zu Deutschland, von dem her passt das ja schon :-)

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box84
12.11.2010
einfach Super Das ist ja ein super Start um den IT Standort Zürich zu fördern... ein deutsches Unternehmen anstellen anstatt eines in Zürich. Da sieht man, wie ernst Ihnen die Angelegenheit ist... alles heisse Luft.

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woody
12.11.2010
Und für so eine Website muss man ins Ausland? Design haut mich ja nicht gerade um! Vorallem das Firefox Logo nicht. Ah, dass ist gar nich Firefox, das ist das Logo der Website!? Die Farben sind in den Zürcherfarben treu. Blau Orange. Kein Verständnis dafür. Ich will nicht wissen wieviel diese lächerliche Seite gekostet hat.

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skygod55
12.11.2010
und wieder... hat sich ein Zürcher Amt von einer deutschen Firma über den Tisch ziehen lassen...und geniesst noch die dabei entstehende Reibungswärme! Treu dem Motto, was nicht von aussen kommt, kann nicht gut sein.

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duesi79
12.11.2010
Zürcher Webseit ??? Schweizer Stadt und Deutsche Entwickler und Deutscher Serverstandort... Mehr als ein Kopfschütteln bleibt hier nicht,

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hhsiegrist
12.11.2010
Wann... ...wird wohl der erste deutsche Regierungsrat in Zürich gewählt. Lang kanns ja nicht mehr dauern.

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FFOOO
12.11.2010
Treu dem Motto, was nicht von aussen kommt, kann nicht gut sein. Die Posts hier folgen hingegen dem Motto: Wenn etwas nicht aus der Schweiz kommt, was auch in der Schweiz gemacht werden könnte, ist es auf jeden Fall schlecht. Dies gilt natürlich ganz besonders wenn es sogar noch vom bösen Nachbarn aus Deutschland kommt. Wenn hingegen ein Schweizer Unternehmen die Seite gemacht und man von den Kosten gehört hätte, hätte es dafür geheissen: Was ist denn das für eine Verschwendung von Steuergeldern, dasselbe hätte man im Ausland bestimmt auch für die Hälfte haben können. Über irgendwas muss man sich ja schliesslich beklagen...

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FFOOO
12.11.2010
...wird wohl der erste deutsche Regierungsrat in Zürich gewählt. Lang kanns ja nicht mehr dauern. Ja sehr wahrscheinlich gibt es sogar schon welche, die haben sich bloss geschickt getarnt! Gut informierte Insiderquellen haben nämlich auch schon Gerüchte bestätigt, wonach nächstes Jahr je ein Vertreter von Al Kaida und Taliban in den Bundesrat gewählt werden.

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Piranha
12.11.2010
dasselbe hätte man im Ausland bestimmt auch für die Hälfte haben können. Über irgendwas muss man sich ja schliesslich beklagen... LOL, nee das würde ein Schweizer nie sagen, zumal nicht öffentlich ;-) Vielleicht ein kleines Beispiel, immer wieder zu beobachten und ein wenig zum Nachdenken: Herr und Frau Schweizer fahren Einkaufen zu den bösen Euro Länder. Ahh, hier ist ja alles so billig, besonders in den Läden wie Li*l, A*di und wie sie sonst noch so alle heissen. Zurück auf dem Parkplatz werden dann all die tollen eingekauften Sachen in Plastiktüten umgepackt worauf Namen zu lesen sind wie Co*p, Mi*ro.