30 Jahre DOS

Doch bis zu seinem Verschwinden aus dem Computeralltag ...

Doch bis zu seinem Verschwinden aus dem Computeralltag setzte die Software zahlreiche Massstäbe. Dank der Allianz von Microsoft und IBM - und auch gutem Marketing geschuldet - vermochte man das damals im Businessbereich etablierte CP/M zu verdrängen und sich auch gegen dessen Nachfolger durchzusetzen. Zusammen mit IBMs PC-Architektur wurde, auf Basis erfolgreicher Lizenzierungsstrategien ein Hard- und Softwarestandard geschaffen, der noch lange Zeit das Bild des «typischen PCs» prägen sollte. «Rückblickend betrachtet war Microsoft zur richtigen Zeit am richtigen Ort», so Okrina.
Ohne DOS kaum denkbar: Die PC-Revolution
So stieg MS-DOS bis zum Ende der Achtziger zum Marktführer auf, und wurde im Laufe der Zeit kontinuierlich verbessert und erweitert. Die im März 1983 erschienene Version 2.0 beherrschte erstmals die Verwaltung von Unterverzeichnissen und konnte Gerätetreiber laden, womit es leichter war, neue Hardware an den Rechner anzuschliessen. Zwei Jahre später konnte die Ausgabe 3.1 mit Netzwerkunterstützung glänzen. Die 1991 herausgebrachte Version 5.0 beherrschte die Undelete-Funktion und lieferte erstmals den später populären QBasic-Interpreter mit.

Mit Version 7 wurde DOS anno 1995 zum Bestandteil von Windows, blieb aber eigenständig lauffähig. Die folgende Ausgabe 7.10 unterstützte das FAT32-Dateisystem und Partitionen über zwei Gigabyte an Grösse. Sie gilt als die am weitest entwickelte Version.
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Kommentare

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Tojan
30.07.2011
Das gute alte DOS Vorerst vielen Dank für den sehr gut abgefassten Beitrag. Ich mag mich noch erinnern, dass ich einen DOS-Kurs zusammen mit meiner damals 15-jährigen Tochter besuchte. Für die junge Dame war dies ein Schritt in die PC-Welt; und für mich ein Argument, meine Frau für einen PC-Kauf zu begeistern... Tojan