Linux unter Windows
WSL starten
Zum Start von WSL klicken Sie entweder auf die neu hinzugekommene Ubuntu-Verknüpfung im Windows-Startmenü oder geben wsl in einem Terminal- oder PowerShell-Fenster ein, Bild 8. Sie befinden sich anschliessend auf der sogenannten Shell. Hier können Sie Linux-Befehle wie ls eingeben, um etwa den Inhalt des aktuellen Ordners anzuzeigen. Wenn Sie später wieder zur Windows-Kommandozeile zurückkehren wollen, geben Sie exit ein.
Ubuntu ist nicht die einzige Distribution, die Sie innerhalb Ihrer WSL-Umgebung installieren können. Welche Microsoft noch anbietet, erfahren Sie mit dem kurzen
Befehl wsl --list --online. Ebenfalls herunterladen und nutzen können Sie unter anderem Debian, Fedora, verschiedene Suse-Varianten sowie das «Hacker-Linux» Kali, Bild 9.
Mit dem Befehl wsl --install -d NAME installieren Sie die gewünschte Linux-Distribution zusätzlich zu Ubuntu. Ersetzen Sie dabei NAME mit dem in der Liste in der linken Spalte angezeigten Begriff. Zum Beispiel lädt der Befehl wsl --install -d Debian die Distribution Debian herunter und installiert sie in der WSL-Umgebung. Dieses Mal dürfen Sie sogar einen eigenen User-Namen vergeben, den Sie wiederum mit einem Passwort schützen. Anschliessend starten Sie Debian bequem über die Verknüpfung im Startmenü.
Distributionen wechseln
Wenn Sie in einem Terminal-Fenster den wsl-Befehl eingeben, startet immer die als Standard eingerichtete Distribution. Normalerweise ist das die zuerst installierte, also meist Ubuntu. Um auch über die Eingabeaufforderung zum Beispiel Debian zu starten, verwenden Sie den Befehl wsl -d Debian.
Die Standard-Distribution lässt sich auch ändern. Um zu erfahren, welche es momentan ist, verwenden Sie den Befehl wsl -l -v. Die Standard-Distribution ist mit einem Sternchen markiert. Um nun etwa Debian als neuen Standard einzurichten, der automatisch mit dem Befehl wsl gestartet werden soll, tippen Sie wsl --set-default Debian ein. Die erneute Eingabe von wsl -l -v zeigt, dass die Änderung erfolgreich durchgeführt wurde, Bild 10.
Bild 10: Die Standard-Distribution wurde in diesem Fenster von Ubuntu zu Debian geändert
Quelle: PCtipp.ch
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