Foto-Praxis: 5 x schöner fotografieren

Tipp 4

4. Internen Blitz nutzen
Je kleiner eine Lichtquelle ist, umso gnadenloser und härter strahlt sie. Wenn Sie das interne Blitzlicht Ihrer Kamera betrachten, werden Sie feststellen, dass dieses kein Menschenfreund ist. Entsprechend wirken die Motive, die damit beleuchtet werden. Zum Glück sind dagegen mehrere Kräuter gewachsen.
Verwenden Sie den eingebauten Blitz im harten Mittagslicht, um die Schatten in den Gesichtern ein wenig aufzuhellen. Das ist eine der wenigen Situationen, bei welcher der interne Blitz seine Berechtigung hat. Im Dämmerlicht sollten Sie auf das Blitzgerät ganz verzichten und stattdessen die Empfindlichkeit (den ISO-Wert) der Kamera erhöhen. Testen Sie zuerst die Grenzen Ihrer Kamera, denn ab einem gewissen ISO-Wert erreicht das Bildrauschen ein unerträgliches Mass.
Viele Kameras verfügen über eine Funktion, die das Umgebungs- und das Blitzlicht etwas harmonischer gestaltet
Es gibt eine dritte Möglichkeit, um bei schwachem Licht ansprechende Blitzfotos zu schiessen. Fast jede Kamera kennt das Motivprogramm «Nachtporträt», «Nachtaufnahme mit Blitz» oder so ähnlich (das Handbuch zu Ihrer Kamera weiss mehr). Dabei wird der Verschluss relativ lange offen gelassen; die Umgebung wird dadurch heller, verwackelt aber wahrscheinlich. Am Schluss der Belichtung löst auch noch der Blitz aus, um das Motiv im Vordergrund korrekt zu belichten. So entstehen oft Bilder, die etwas Traumartiges an sich haben und auf jeden Fall besser aussehen, als wenn der Blitz auf herkömmliche Weise gezündet wird
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