Fotobuch per Handy erstellen – so gehts

Der Test

Das Testprozedere

Um sich von der Buchqualität der einzelnen Anbieter zu überzeugen, hat der PCtipp je ein Fotoalbum im quadratischen Format (ca. 20 × 20 Zentimeter) zusammengestellt. Die weiteren Grundvoraussetzungen: Das Buch muss wenn möglich echtes Fotopapier verwenden und 66 Seiten umfassen. Gestaltet wurden die Bücher mit jeweils 165 Fotos. Zudem haben wir beim Erstellen des Fotobuchs auf den Assistenten zurückgegriffen, der unsere Aufnahmen automatisch auf die entsprechenden Seiten verteilte.

Software, App oder Web

Fotobücher lassen sich nicht nur per klassischer PC-Software erstellen. Hersteller bieten mittlerweile auch Apps für Smartphones, Tablets sowie browserbasierende Lösungen an. Letztere verlangen aber eine Internetverbindung. Ein umfassendes Portfolio diesbezüglich bieten bis auf Aldi Suisse Photos und Smartphoto alle Testkandidaten. Sie ­unterstützen die Gestaltung am Computer per Software, bieten Apps für Android und iOS an und ermöglichen auch per Webbrowser das Erstellen von Fotobüchern. Aldi Suisse Photos hat hierzulande keine Smartphone-Apps, Smartphoto setzt nur auf eine Web-App.
Während bei der klassischen Software die Fotos erst nach dem Fertigstellen des Buchs zum Anbieter versendet werden, müssen sie bei der Browservariante zuerst auf den Server des Anbieters hochgeladen werden. Beides frisst Zeit. Die Achillesferse bei einem Online-editor: Bricht die Internetverbindung beim Anfertigen des digitalen Buches ab, muss der Anwender womöglich das Fotobuchprojekt von vorne beginnen.
Die Unterstützung für Smartphones-Apps sollte eigentlich zum festen Repertoire zählen. Ihr Vorteil: Sie ermöglichen das Gestalten von Fotobüchern auf dem Handy oder Tablet sowie simple Fotoabzüge. Hierfür muss eine Internetverbindung erst beim Übermitteln der digitalen Fotobuchvorlage vorhanden sein. Ein kleiner Wermutstropfen, der sich bei diesem Test bestätigte: Fast alle Smartphone-Apps sind im Vergleich zur Software für Windows- und Mac-Computer bezüglich Editiermöglichkeiten beschnitten.

Fotos aus vielen Quellen

Bei den Auswahlmöglichkeiten für die Fotos sind die Smartphone-Apps hingegen sehr breit aufgestellt: Unterstützt werden neben dem lokalen Geräte-Ordner und extern verbundenen Speichern auch Social-Media-Plattformen wie zum Beispiel Flickr, Facebook, Dropbox und Instagram (mehr dazu in den nachfolgenden Einzeltests).

Kontrolle ist Pflicht

Im Anschluss an den Autofill-Prozess des Assistenten sollten die Fotos unbedingt kontrolliert werden. Zwar sind die Assistenten auf eine möglichst optimale Positionierung der Fotos optimiert, dennoch hat es sich auch in diesem Test einmal mehr gezeigt, dass das eine oder andere Foto manuell gedreht oder nachgeschärft werden musste. Die gute Nachricht: Sämtliche Hersteller bieten in ihren Apps einfache 1-Klick-Optimierungen an. Ausserdem sind auch die klassischen Editier-Werkzeuge (Zuschneiden, Beseitigung von roten Augen, Korrektur von Farbsättigung, Kontrast, Hellig­keit, Schärfe etc.) vorhanden.

Grosse Preisunterschiede

Der Preis für das Fotobuch setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Preistreiber sind die Qualität des Einbandes, das Buchformat, die Anzahl der Seiten sowie die Versandkosten. Der PCtipp hat diesem Umstand Rechnung getragen und in der Test­tabelle nicht nur den Gesamtpreis des Buchs, sondern auch den einzelnen Seitenpreis berechnet und dargestellt. Zudem sind die Versandkosten separat aufgeführt. Die Anbieter führen in unregelmässigen zeitlichen Abständen zudem Aktionen durch. Dadurch können sich die Preise teils stark verändern.
Hinweis: In unserem Testzeitraum, der sich vom 18. bis zum 29. Juni 2022 erstreckte, wurden bei Fotocharly, Ifolor und auch Smartphoto Vergünstigungen angeboten. Es kann sich also lohnen, vorab einen Blick auf die Anbieter-Homepage zu werfen. Es gibt teils grosse Rabatte von 10 bis 30 Prozent.



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