Test: Luminar A.I. Update 4

Fazit

Es juckt in den Fingern. Natürlich möchten wir möglichst authentische Fotos. (Oder zumindest erzählen wir das.) Aber ist es wirklich schlimm, wenn dem Himmel auf die Sprünge geholfen oder die Haut bereinigt wird? Oder sogar der Bauch ein wenig mehr eingezogen wird, als es der aktuelle BMI zulässt? Wo endet die Erinnerung und wo beginnt die (Selbst-) Täuschung?
Zum Glück liegt die Deutungshoheit ganz bei Ihnen. Ich habe mich jedenfalls entschlossen, dass Luminar A.I. ein fester Bestandteil meiner fotografischen Werkzeugkiste bleibt. Zu spannend sind die Funktionen. Damit sind weniger die künstlichen Vogelschwärme oder fremde Galaxien gemeint. Allein die cleveren Kontrast-Algorithmen oder die Porträt-Funktionen machen die Anschaffung lohnend.
Luminar A.I. ist ausserdem ein Segen für Hochzeitsfotografen: Den meisten Bräuten ist es nicht so wichtig, wie der Himmel am schönsten Tag ausgesehen hat. Doch jetzt, auf den Fotos, hat er einfach perfekt zu sein, denn Instagram verzeiht keine Fehler. Na, wenn weiter nichts ist …

Testergebnis

Einfache Bedienung, grosser und sehr gut strukturierter Funktionsumfang, überzeugende Resultate, arbeitet als Plug-In, vielseitig erweiterbar, viele Vorlagen gegen Aufpreis verfügbar
Etwas umständliche Stapelverarbeitung, Lizenzverwaltung nur im Web

Details:  Ab Windows 10 (64 Bit), ab macOS 10.13.6 (optimiert für M1), Plug-In für Photoshop, Lightroom Classic und Apple Fotos

Preis:  ab 85 Franken (einmalig)

Infos: 


Kommentare

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renelutz
29.07.2021
Beim Radieren müssen Sie halt noch etwas üben Herr Zellweger....