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5 Tipps, um kostenlos Fotos mit der Familie zu teilen

Ob über einen Cloud-Speicher, einen Messaging-Dienst, Facebook oder über die Schweizer WeTransfer-Alternative – so gehts.

von Claudia Maag, Klaus Zellweger 31.01.2019 (Letztes Update: 07.01.2020)

1. Für Cloud-Freudige: myCloud, Google One und Google Fotos

Wer beim Wort Cloud (Deutsch «Wolke») nicht innerlich zusammenzuckt und die Vorteile eines Cloud-Dienstes schätzt, dem bieten diese Optionen eine bequeme Möglichkeit, Fotos zu teilen. Besorgen Sie sich einen der vielen kostenlosen Cloud-Speicher-Dienste (wenn Sie nicht bereits einen haben) und schicken Sie Ihre Fotos direkt dorthin. 

Swisscom myCloud

MyCloud ist der Schweizer Online-Speicherdienst der Swisscom. Für die Nutzung ist eine (kostenlose) Registrierung erforderlich (Swisscom-Login). Aus diesen Konten können einzelne Bilder, Alben oder auch Ordner via Link mit anderen Personen geteilt werden.

Das kostenlose Abo «Light» bietet 10 GB Speicher Das kostenlose Abo «Light» bietet 10 GB Speicher Zoom© Swisscom

Dies ist möglich via mobiler App, Webclient oder auch aus dem Desktopclient heraus. Der oder die Teilende kann festlegen, ob ein Empfänger z.B. zu einem Album oder Ordner Dateien hinzufügen oder diese nur anschauen darf.

Beim Gratis-Abo «Light» erhalten Sie 10 GB Speicher. Für Swisscom-Kunden mit InOne-, Infinity-, NATEL-go- und Vivo-Abo ist das «Standard-Abo» inklusive, dabei stehen Ihnen 250 GB Speicher für Dateien und Dokumente zur Verfügung. 

Alle, die einen myCloud-Account haben, können ihre persönliche myCloud mit einem TV-Client (myCloud-App auf Swisscom TV, native Android/Smart-TV-App, Apple-TV-App) verbinden und dort Bilder anschauen. Dies, auch wenn man kein Swisscom-TV-Nutzer ist. Swisscom verwendet Schweizer Server. 

Allerdings sollten Sie trotz Foto-Speicher in der Cloud nicht vergessen, regelmässig ein lokales Backup und/oder eines auf einem externen Datenträger zu erstellen. Denn im Juli 2019 kam es bei der Swisscom zu einer Datenpanne. Durch einen selbstverschuldeten Fehler des Telkos wurden Fotos Hunderter Kunden gelöscht (PCtipp berichtete). Die Daten konnten nur teilweise wiederhergestellt werden.

Google One (ehem. Google Drive) 

Wer für ein Google-One-Abo zahlt, kann bis zu Familienmitglieder einladen Wer für ein Google-One-Abo zahlt, kann bis zu Familienmitglieder einladen Zoom Aus dem Cloud-Speicherdienst Google Drive wurde Google One. Der Dienst ist seit Dezember 2018 in der Schweiz verfügbar (PCtipp berichtete). Bei der kostenlosen Basivariante sind 15 GB kostenloser Speicherplatz inbegriffen. 

Wer ein kostenpflichtiges Google-One-Abo hat, kann bis zu fünf Familienmitglieder einladen, das Abo mit ihr/ihm zu teilen. Das beginnt beim 100-GB-Abo, das Fr. 20.– pro Jahr kostet, geht über das 200-GB-Abo (Fr. 30.– pro Jahr) usw. bis zum 30-TB-Abo (Fr. 3600.- pro Jahr). Bei allen 6 kostenpflichtigen Abos kann man die Familie hinzufügen. Jedes Mitglied erhält seinen eigenen Bereich mit Speicher für Dateien, E-Mails und natürlich Fotos.

Der Google-One-Abo-Nutzer, der seinen Speicherplatz teilt, ist der Administrator. Sie müssen zuerst eine Familiengruppe einrichten. Rufen Sie hierzu die Seite Deine Familie bei Google auf und klicken auf Jetzt starten. Erstellen Sie eine Familiengruppe, indem Sie die Mitglieder einladen. Hierzu verschickt man via E-Mail eine Einladung, welche das Familienmitglied annehmen muss. Folgen Sie der Anleitung, um eine Familienmediathek einzurichten.

Als zweiter Schritt rufen Sie Google One auf, klicken oben auf Einstellungen und aktivieren Google-One-Familiennutzung. Mehr zur Familienfreigabe erfahren Sie hier.

Eine Schweizer Alternative zu Google One ist z.B. SpeicherBox (hier gehts zu den besten Schweizer Alternativen zu Google One).

Weitere Beispiele für Cloud-Speicher sind: Dropbox, Microsoft etc. Lesen Sie ausserdem unseren Artikel Schweizer Alternativen zu Dropbox.

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    Kommentare

    • karnickel 02.02.2019, 09.52 Uhr

      Varianten 3 und 4 haben für mich den Nachteil, dass ich damit die Empfänger zwinge, an einem bestimmten Netz durch Registrierung und im Fall von Whatsapp sogar mit einer deren Kontaktdaten absaugenden App teilnehmen zu müssen. Variante 5 war doch vor nicht allzulanger Zeit noch mit ganz fieser Werbung auf der Website zugepflastert. Frage an den PCTipp: Testet ihr Gratisdienste jeweils auch mit abgeschaltetem Werbeblocker? Weil, man kann ja nicht wissen, ob die Empfängerin/der Empfänger sowas [...]

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