Google zeigt Text- und Videokommunikation der Zukunft

Google und Samsung kombinieren Wearable-Betriebssysteme Tizen und Wear OS

Quelle: blog.google
Im Geschäft mit Computer-Uhren tun sich unterdessen Google und Samsung zusammen, um besser mit dem Marktführer Apple Watch zu konkurrieren. Samsung wird seine nächsten Smartwatches nicht mehr mit dem hauseigenen Betriebssystem Tizen ausstatten, sondern auf Googles Plattform Wear OS umsteigen.
Zugleich soll Wear mit Tizen-Elementen zu einem übergreifenden System weiterentwickelt werden. Auch die Google-Marke Fitbit ist mit an Bord. Via Twitter sprechen die Unternehmen von einer «vereinten Plattform» für Wearables. Der Name für die Plattform wird angepasst und soll nur noch Wear heissen. Offenbar bedeutet dies das Ende für Samsungs Wearable-Betriebssystem Tizen. Bisherige, auf Tizen basierende Smartwatches sollen aber weiterhin von Samsung Software-Support erhalten.
Google spricht in diesem Blog-Eintrag (engl). von Apps, die dank neusten Prozessoren bis zu 30 Prozent schneller laden, von flüssigen Animationen und Bewegungen auf der Benutzeroberfläche sowie einer längeren Akkulaufzeit.
Das Verwalten von Aufgaben per Smartwatch soll dank neuer Navigationsfunktionen noch einfacher werden
Quelle: blog.google
Wear OS ist ein Ableger von Android für smarte Wearables. Genauso wie Android steht es Herstellern frei zur Verfügung und wurde unter anderem von Anbietern sogenannter Fashion-Uhren wie Fossil gut angenommen. Doch anders als Android konnte es nicht den Markt erobern – die Apple Watch liegt seit ihrem Start 2015 in Führung.
So soll man per Wischen zwischen den Apps (Tiles) wechseln können
Quelle: blog.google
In den kommenden Wochen folgen auch die Entwicklerkonferenzen von Facebook und Apple, ebenfalls in einem Online-Format. Für die Tech-Riesen sind die jährlichen Veranstaltungen traditionell eine wichtige Gelegenheit, einen Einblick in ihre Strategie zu geben. Üblicherweise kommen dafür Tausende Software-Entwicklerinnen und -Entwickler und Medienschaffende ins Silicon Valley. Angesichts der Corona-Pandemie müssen die Konzerne nun schon im zweiten Jahr in Folge auf Online-Veranstaltungen ausweichen.



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