Tipps & Tricks 17.03.2021, 11:00 Uhr

Tipps für eine sichere Kreditkarten-Handhabung

Bargeld wird verloren, gestohlen oder falsch herausgezählt. Kreditkarten sind viel flexibler und sicherer, auch wenn oft eine gegenteilige Meinung vorherrscht. Mit den folgenden Tipps gehen Sie das Thema sehr entspannt an und lernen neue Möglichkeiten kennen.
(Quelle: Shutterstock/DRogatnev)
Kreditkarten sind als Zahlungsmittel nicht mehr wegzudenken. Zum einen bezahlt es sich an der Kasse schnell und hygienisch. Zum anderen sind Onlinehändler, die heute noch gegen Rechnung liefern, in der Schweiz selten geworden. Ausländische Shops bieten diese Option fast gar nicht mehr an. Wer also auf die Bezahlung via Rechnung besteht, verpasst im Internet das Beste – oder zumindest die besten Angebote.
Ausserdem ist Bargeld mit vielen Nachteilen behaftet: Es ist unhygienisch. Es kann verloren gehen oder gestohlen werden. Vielleicht zählt der Händler auch das Retourgeld falsch. Doch vor allem muss es bewirtschaftet werden, damit immer genug vorhanden ist. Das gilt nicht nur für den Konsumenten, sondern auch für den Händler, der einen Stock bereithalten, ihn verwalten und das überzählige Geld regelmässig zur Bank tragen muss. Kein Wunder, dass immer mehr Geschäfte die Bezahlung mit Kreditkarten bevorzugen.
Doch während ein Fünfliber kaum Fragen aufwirft, ranken sich um die Kreditkarte auch heute noch Mythen und Legenden, die vor allem darauf hinauslaufen: Sie ist erstens so unsicher, dass der Besitzer sofort nach der Verwendung virtuell ausgeraubt wird und auf dem Schaden sitzen bleibt. Zweitens geht die Kontrolle über die Ausgaben verloren. Und drittens kostet allein der Besitz einer solchen Karte schon Geld, während die Bezahlung mit Bargeld kostenlos ist.
Die gute Nachricht: Alle drei Annahmen sind weit von der Realität entfernt. Doch weil in den meisten Fällen Bedenken zur Sicherheit geäussert werden, ist das heute unser Schwerpunkt. Aber auch die Zweifel über die Kosten und die Kontrolle werden wir in diesem Artikel zerstreuen.



Kommentare

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HeelsMann66
17.03.2021
Am einfachsten lädt man Geld bei Revolut aufs Konto indem man von seiner bisherigen Bank die Kreditkarte mit dem Revolut-Konto verknüpft. So kann ich innerhalb weniger Sekunden Geld aufladen und dort wenn benötigt dann in € oder eine andere Währung umtauschen was zudem günstiger ist als wenn man das Geld über die bisherige Bank oder Wise in € überträgt. Meine Kollegin besitzt ebenfalls ein Revolut-Konto. Der Geld-Transfer zwischen ihr (in Deutschland) und mir (in der Schweiz) funktioniert so in Sekunden. Somit kann dann das Geld umgehend weiterverwendet werden (evtl. muss es noch in der Währung umgetauscht werden). Revolut funktioniert übrigens mit Google Pay. Ich verwende zudem neon-free und Revolut, und ist somit perfekt aufeinander abgestimmt.

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Klaus Zellweger
18.03.2021
Am einfachsten lädt man Geld bei Revolut aufs Konto indem man von seiner bisherigen Bank die Kreditkarte mit dem Revolut-Konto verknüpft. So kann ich innerhalb weniger Sekunden Geld aufladen und dort wenn benötigt dann in € oder eine andere Währung umtauschen was zudem günstiger ist als wenn man das Geld über die bisherige Bank oder Wise in € überträgt. Revolut mit einer anderen Karte aufzuladen, kostet aber. Beim letzten Test hat mich eine Überweisung von 200.- ab einer VISA-Karte 207.75 gekostet. Nur zum Abgewöhnen geeignet. Ein Aufladen via IBAN kostet hingegen überhaupt nichts.

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karnickel
20.03.2021
Ihr korrigiert mich, wenn ich hier was Falsches schreibe:

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Klaus Zellweger
20.03.2021
Hallo Karnickel Bei Revolut gibt es praktisch keine Spesen; Ausnahmen sind der Handel mit Kryptowährungen oder der übermässige Bezug von Bargeld an Automaten. Der Support findet ausserdem ausschliesslich als Chat in der App statt. Wie ich oben bereits erwähnt habe, sollte Revolut aus Kostengründen nicht mit einer anderen Kreditkarte aufgeladen werden. (Ist ja auch irgendwie sinnentleert.) Stattdessen wird der Betrag über eine IBAN bei der Credit Suisse einbezahlt. Diese Aufladung ist gratis und dauert höchstens zwei Tage. Meine Frau und ich füllen unsere (getrennten) Guthaben automatisch am Ende des Monats über Daueraufträge aus. Komfortabler geht es nicht.

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malamba
20.03.2021
Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen wohin die dezeitige Reise geht (u.a. ID 2020); Märchen bleiben Märchen: "Die Deutsche Bundesbank und die EZB, haben nachdrücklich erklärt, dass kein zusätzliches Kontaminationsrisiko von Münzen und baumwollbasierten Banknoten ausgeht. Die Überlebensdauer von Viren auf Banknoten ist erheblich kürzer als die auf Plastik." Quelle: https://norberthaering.de/bargeld-widerstand/esta-protest/