Einführung in die Messenger-App Telegram

Gruppen und Kanäle

Während WhatsApp und andere Messenger überschaubare Chat-Gruppen bieten, sind die Möglichkeiten bei Telegram fast grenzenlos. Dabei wird jedoch zwischen Gruppen und Kanälen unterschieden, die zwei unterschiedliche Ansätze verfolgen.

Gruppen

Das kennen wir schon von anderen Diensten: In einer Gruppe versammeln sich Leute mit denselben Interessen – also die Sportmannschaft oder die Schulklasse. Eine Gruppe in Telegram kann jedoch bis zu 200 000 Teilnehmer umfassen! Um eine neue Gruppe anzulegen, tippen Sie auf das Stift-Symbol. Tippen Sie auf die Schaltfläche Neue Gruppe und wählen Sie die Personen im Adressbuch aus, die Sie einladen möchten. Die Empfänger erhalten eine Nachricht mit der Möglichkeit, der Gruppe beizutreten. Jetzt werden hier alle Nachrichten dieser Gruppe gesammelt, unabhängig vom Absender.

Kanäle

Bild 8: Kanäle erlauben zwar kein Mitspracherecht, bieten aber einen endlosen Strom der Unterhaltung
Quelle: PCtipp.ch
Die Kanäle (Channels) sind das zweite wichtige Thema neben den Gruppen, aber sie funktionieren ein wenig anders. Bei einer Gruppe kann jedes Mitglied seine Meinung kundtun. Bei einem Kanal darf hingegen nur der Inhaber Meldungen verfassen – und wenn er sich entschliesst, eine Meldung zu löschen, verschwindet sie automatisch bei allen Abonnenten. Bei diesen Voraussetzungen liegt es in der Natur der Sache, dass Kanäle meistens von Zeitschriften, Promis oder Interessengruppen herausgegeben werden, aber weniger von Privatpersonen. Kanäle kennen auch keine Obergrenze, was die Anzahl der Teilnehmer angeht. Einem Kanal treten Sie ganz einfach bei, indem Sie eingeladen werden. Das wird bei den grossen Kanälen allerdings kaum passieren. In diesem Fall tippen Sie auf einen Link auf der jeweiligen Website, um eine Voransicht zu sehen. Mit einem Tippen auf die Schaltfläche Beitreten sind Sie dabei, Bild 8. Um einen Kanal temporär stummzuschalten oder ihn gar zu löschen (lies: ihm nicht mehr zu folgen), drücken Sie einfach etwas länger auf den Namen, bis die entsprechenden Befehle eingeblendet werden.
Eine gute erste Übersicht über Kanäle finden Sie via telegramchannels.me/de. Dabei lässt sich jedoch nicht leugnen, dass die Darstellung der Kanäle innerhalb der App oft zu dicht scheint und die unterstrichenen Hashtags die Sache auch nicht leichter machen. Deshalb werden viele Kanäle vorzugsweise am grösseren Bildschirm des iPads oder am PC-Monitor konsumiert.
Bild 9: Es lohnt sich unbedingt, einen Blick auf die reichhaltigen optischen Varianten zu werfen
Quelle: PCtipp.ch
Tipp:
Apropos Darstellung. Der Spass an einem Messenger steigt, je besser er Ihnen gefällt. Investieren Sie ein paar Minuten in die Einstellung Darstellung, wo Sie zahlreiche Möglichkeiten für optische Anpassungen finden, Bild 9.



Kommentare
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Lowrider
03.09.2020
Ebenfalls ein grosser Vorteil gegenüber Whatsapp ist, dass sich über Telegram viel grössere Dateien verschicken lassen.