Fotobuch per Handy: Welche Anbieter können was?

Funktionsumfang, schnelle Feinjustage, ...

Funktionsumfang

Die getesteten Apps unterscheiden sich teils deutlich im Funktionsumfang. Die beiden umfangreichsten Mini-Programme stammen von Cewe Fotobuch und Fuji.ch. Sie bieten eine grosse Auswahl an Drucksachen und auch viele Vorlagen sowie Editiermöglichkeiten. Beide Hersteller heimsen deshalb unsere Kauftipp-Empfehlung ein. Die äussere Form des Albums kann bei beiden schnell und überschaubar festgelegt werden. Dazu zählen der Einband (zum Beispiel Hard-, Softcover etc.), die Bindungsart (Spiral, geleimt etc.) sowie die Papierart (Digitaldruck, Fotopapier). Auch ob die Fotos und einzelnen Seiten matt oder glänzend gedruckt werden, kann der Benutzer bestimmen.
Die Qualität des Autofill-Assistenten entscheidet darüber, wie viel Nacharbeit noch nötig ist. Das ist eine Stärke aller sieben getes­teten Apps. Die Besten unter den Guten sind bei diesem Kriterium Aldi Suisse Fotos, Cewe Fotobuch, Fuji.ch und Smartphoto Instant Books. Mit ihnen lassen sich Fotos besonders einfach ins Fotobuch integrieren. Obacht gilt jedoch bei der maximalen Anzahl der Fotos: Hersteller wie Aldi Suisse Fotos reduzieren die Anzahl auf maximal 48, Pixum hält Platz für maximal 170 Bilder. Hersteller wie Fuji.ch oder Cewe Fotobuch haben keine solche Beschränkung.

Schnelle Feinjustage

Im Anschluss an den Autofill-Prozess können die Fotos u.a. neu positioniert, gedreht oder vergrössert werden. Zudem bieten die Hersteller auch Werkzeuge, um ein Bild zu optimieren (Zuschneiden, Beseitigung roter Augen, Korrektur von Farbsättigung, Kontrast, Hellig­keit, Schärfe etc.). Die grosse Kunst ist es, die teilweise sehr umfangreichen Hilfsmittel auf möglichst einfache Weise in die Software zu integrieren, damit sich schnelle Erfolge einstellen. Gut gelöst haben dies unsere drei Empfehlungen Aldi Suisse Fotos, Cewe Fotobuch sowie Fuji.ch. Bei diesen drei lassen sich die Bilder nach dem automatischen Füllen einfach und dank einer integrierten Vorschau nachvollziehbar ändern.

Preisunterschiede

Der Preis für ein Fotobuch setzt sich immer aus der Qualität des Einbandes, dem Buchformat, der Anzahl Seiten sowie der Kosten für den Versand zusammen. Das zweischneidige Schwert: Einerseits erhöht sich bei der Anzahl der Seiten auch der Gesamtpreis für das Buch, allerdings reduziert sich meist der Preis pro Seite. Je mehr Seiten ein Fotobuch aufweist, desto günstiger kann es vom Anbieter produziert werden. Der PCtipp hat deshalb in der Testtabelle nicht nur den Gesamtpreis des Buches, sondern auch den Seitenpreis dargestellt. Zudem sind auch die Versandkosten separat aufgeführt. Zwei Kostproben: Während der Versand bei Smartphoto Instant Books gratis ist, kostet er bei Fotocharly und Fuji.ch teure Fr. 7.90. Dazu ein Tipp: Die Anbieter führen in unregelmässigen Abständen Aktionen durch. Somit können die Preise teils stark variieren.
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