Peripherie
Die beste Peripherie
Hinweis: Der Artikel stammt aus der PCtipp-Printausgabe. Preise können sich geändert haben.
Unter dem Begriff Peripherie versammeln sich alle externen Zusatzgeräte, die per Kabel oder Funkverbindung mit dem PC gekoppelt werden. Ihr Hauptzweck besteht darin, die Bedienung des Rechners zu optimieren, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und im Falle ergonomischer Produkte die körperliche Belastung bei langen Arbeiten spürbar zu reduzieren. Im Folgenden beleuchten wir die sechs wichtigsten Gerätekategorien, nennen die entscheidenden Kriterien für eine fundierte Kaufentscheidung und präsentieren jeweils drei Empfehlungen.
Die Kategorien
Die Tastatur
Die Maus
Das Headset
Die Kamera
Das Gamepad
Der externe Speicher
Die Tastatur
Die Tastatur ist und bleibt das Werkzeug Nummer 1 für die Eingabe von Texten und Befehlen am Computer. Moderne Ausführungen bieten ausser dem reinen Tastenlayout funktionale Mediensteuerungen, anpassbare Tasten und Beleuchtungen sowie ergonomische Gehäuseformen.
Wichtige Ausstattungsmerkmale
Tastentechnologie: Unterscheidungskriterien sind mechanische, optische und membranbasierte Tastaturen. Mechanische Modelle bestechen mit präzisem Druckpunkt, hoher Lebensdauer und taktiler Rückmeldung. Optische Schalter reagieren schneller und sind verschleissfreier. Membrantasten sind flacher, leiser im Anschlag und preiswerter.
Hintergrundbeleuchtung: Eine regelbare Beleuchtung erleichtert das Arbeiten bei gedimmtem Licht. Über herstellereigene Software lässt sich die Helligkeit dynamisch regeln oder an Systemereignisse koppeln. Einige Tastaturen berücksichtigen das Umgebungslicht.
Sondertasten: Gemeint sind dedizierte Tasten für die Lautstärkeregelung, Makros (ganze Tastenfolgen) oder den Schnellstart von Programmen. Sinn und Zweck: den Bedienkomfort im Alltag erhöhen.
Ergonomie: Geschwungene oder geteilte Tastaturlayouts unterstützen eine natürliche Haltung der Unterarme und Handgelenke, um beispielsweise Sehnenreizungen respektive Fehlhaltungen vorzubeugen.
Konnektivität: Ausser dem klassischen USB-Kabel gibt es mindestens genauso viele Modelle mit kabelloser Verbindung via Bluetooth oder Dongle mit 2,4-GHz-Technologie.
Darauf kommt es beim Kauf an
Einsatzgebiet: Vielschreiber und Programmierer bevorzugen meist mechanische Tastaturen mit klarem, knackigem Druckpunkt. Gamer suchen mechanische und optische Tastaturen mit schnellem Anschlagverhalten ohne Verzögerung. Im Büro sind leise Membran- oder Silent-Tastaturen ratsam, um Kollegen nicht zu stören.
Layout und Baugrösse: Neben dem Schweizer Standardlayout (QWERTZ) spielt der Formfaktor eine Rolle. Wer den Ziffernblock rechts selten benötigt, spart mit kompakten «Tenkeyless»-Modellen (TKL) Platz auf dem Schreibtisch.
Preisrahmen: Einfache Basismodelle starten bei unter 30 Franken. Ergonomisch optimierte Keyboards oder hochwertige Gaming-Modelle bewegen sich im Bereich von rund 100 Franken und mehr.
Unsere drei Empfehlungen
Die Autarke: Logitechs Signature Slim Solar+ für 109 Franken ist eine kabellose und sich selbst aufladende Tastatur, Bild 1. Sie wird durch Licht aufgeladen und hat so stets genügend Strom. Die Tastatur kommt mit einem Nummernblock und vielen Spezialtasten. Dank Scissor-Membran-Tasten lässt sich mit dem Modell schnell, leise und präzise tippen.
Bild 1: Logitech Signature Slim Solar+
PCtippErgonomisches Schmankerl: Die Vorzüge von Cherrys kabelgebundener KC4500-Ergo-Tastatur für 26 Franken sind das geschwungene Tastenfeld inklusive einer armhaltungs-schonenden, gepolsterten Handballenauflage, konfigurierbaren Tasten (via Cherry Keys-Software) sowie ausklappbaren Füsse zur Anpassung der Tastaturneigung. Perfekt für einen langen Arbeitstag, Bild 2.
Bild 2: Cherry KC4500 Ergo
PCtippGamers Paradise: Razers kabelgebundene BlackWidow V4 Pro für 151 Franken ist für Gamer geschaffen. Sie hat ein Schweizer QWERTZ-Layout und verfügt über ein Kommandorad sowie acht Makrotasten. Die Schalter bieten bei dieser mechanischen Tastatur ein taktiles und präzises Schreibgefühl. Eine Abtastrate von 8000 Hz sorgt bei «Shootern» für eine kurze Reaktionszeit, Bild 3.
Bild 3: Razer BlackWidow V4 Pro
PCtippDie Maus
Vereinfacht gesagt übersetzt die PC-Maus Handbewegungen in Cursoraktionen auf dem Monitor. Je nach Sensorart und Geometrie eignet sie sich für Standardbüroarbeiten, präzise Grafikanwendungen oder reaktionsschnelle Spiele.
Wichtige Ausstattungsmerkmale
Sensortyp: Moderne Office- und Gaming-Mäuse nutzen optische Sensoren (LED), die auf fast allen Oberflächen (ausser reinem Glas) fehlerfrei arbeiten. Hochwertige Lasersensoren bieten noch extremere Abtastraten auf schwierigen Oberflächen.
Auflösung (DPI): Der DPI-Wert (Dots Per Inch) definiert die Empfindlichkeit des Sensors. Ein hoher Wert bedeutet, dass sich der Zeiger bei minimaler Handbewegung weit über den Bildschirm schiebt – ideal für hochauflösende Monitore.
Zusatztasten: Ausser den beiden Haupttasten und dem Scrollrad bieten Daumentasten schnellen Zugriff auf Funktionen wie «Vorwärts/Rückwärts» im Webbrowser oder auf frei belegbare Makros.
Ergonomie: Vertikal gestaltete Mäuse verändern den Greifwinkel der Hand um fast 90 Grad. Dies verhindert das schmerzhafte Verdrehen der Elle-Speiche-Achse im Unterarm (Mausarm-Syndrom).
Darauf kommt es beim Kauf an
Handhabung und Grip: Die Maus muss zur Handgrösse passen. Wichtig ist ausserdem die Unterscheidung zwischen Modellen für Rechtshänder und Linkshänder. Zudem gibt es symmetrische Gehäuse für beide Hände.
Übertragungsweg: Kabellose Funkmäuse ermöglichen einen aufgeräumten Schreibtisch, benötigen jedoch regelmässige Akkuladungen. Kabelgebundene Varianten sind permanent einsatzbereit und minimal leichter. Darüber hinaus werden sie meist von Gamern aufgrund der geringeren Verzögerung (Latenz) bevorzugt.
Unsere drei Empfehlungen
Immer geladen: Die Glorious O3-Maus für 109 Franken empfiehlt sich für nahezu alle Bereiche – vom Office bis hin zum Gaming. Highlights gibt es zuhauf: Dem kabellosen Nager liegen zwei im Betrieb tauschbare Akkus, eine Ladestation, ein 8-kHz-Dongle sowie ein USB-A-zu-USB-C-Kabel bei. Die Maus liegt hervorragend in der Hand und lässt sich per Dongle oder Bluetooth mit dem Rechner koppeln. Und wer auf den Geschmack gekommen ist, kann die O3-Computermaus mit der passenden Glorious-Tastatur GMMK 3 für rund 155 Franken ergänzen, Bild 4.
Bild 4: Glorious O3
PCtippGamers Choice: Mit der kabellosen Pro X2 Superstrike von Logitech für 169 Franken bekommen Gamer ein Werkzeug zur Hand, das dank cleverer Haptik, Form und Reaktionsschnelligkeit enorme Vorteile bringt. Das Besondere: Die Auslösepunkte lassen sich individuell einstellen – pro Taste und in zehn Stufen. Auch die kurze Klicklatenz hebt die Maus auf ein Spitzenniveau, Bild 5.
Bild 5: Logitech Pro X2 Superstrike
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Bild 6: Keychron M5
- Vertikal Limit: Für alle, die länger am Schreibtisch sitzen, dabei aber Wert auf Komfort und Präzision legen, bietet sich die kabellose Keychron-M5-Maus für 91 Franken an. Warum? Weil der Nager auf ein vertikales, ergonomisches Design setzt, das die natürliche Handhaltung unterstützt respektive Handgelenk und Unterarm entlastet. Via Keychron-App lassen sich zudem Tasten neu belegen, Makros erstellen und Einstellungen wie DPI, Polling-Rate (max. 8000 Hz) oder auch Lift-off-Distance optimieren, Bild 6.
Das Headset
Ein Headset kombiniert Kopfhörer und Mikrofon in einem einzigen Gerät. Es sorgt bei Sprachkonferenzen, beim Gaming oder beim Musikhören für verständliche Kommunikation und schirmt ausserdem störende Umgebungsgeräusche ab.
Wichtige Ausstattungsmerkmale
Klang- und Sprachqualität: Ein gutes Headset sorgt für klare Stimmen und satten Sound. Bei der Sprachübertragung verhindern (Richt-)Mikrofone, dass Tastaturgeklapper oder Hintergrundstimmen mitgehört werden.
Bauform: In-Ear-Modelle sitzen direkt im Gehörgang und sind sehr leicht. On-Ear-Headsets liegen flach auf den Ohrmuscheln auf. Over-Ear-Modelle umschliessen das Ohr komplett; sie isolieren Geräusche von aussen am stärksten und bieten oft den besten Tragekomfort bei langen Tragezeiten.
Verbindungstechnik: Der Anschluss erfolgt analog via 3,5-mm-Klinke oder digital per USB. Kabellose Modelle nutzen Bluetooth für eine universelle Kompatibilität oder ein eigenes Funknetz (per Dongle) für lippensynchrone, verschlüsselte Tonübertragung.
Darauf kommt es beim Kauf an
Sitz und Polsterung: Weiche Ohrpolster aus Memory-Foam oder atmungsaktivem Stoff verhindern Druckschmerzen an den Ohren und Brillengestellen sowie Schwitzen.
Geräuschunterdrückung: Eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC) blendet tieffrequente Störgeräusche wie Lüfterrauschen oder Strassenlärm elektronisch aus – ideal für konzentriertes Arbeiten in Grossraumbüros.
Unsere drei Empfehlungen
Business-Profi: Das Jabra Evolve3 85 für 369 Franken ist ein professionelles Stereo-Headset fürs gehobene Homeoffice, Bild 7. Und es geht noch mehr: Die clevere Ausstattung, die Bedienung, die Gesprächszeit von bis zu 21 Stunden (mit aktiver Geräuschunterdrückung) und vor allem die Klangqualität machen dieses Headset zu einem verlässlichen Partner im Büro.
Bild 7: Jabra Evolve3 85
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Bild 8: Nothing Ear (3a)
PCtipp• Spartanisch clever: Der brandneuen In-Ear-Kopfhörer Nothing Ear (3a) richtet sich mit 89 Franken an preisbewusste Nutzer und zeichnet sich durch ein auffälliges Design aus. Ein 12-mm-Treiber sorgt für ausgeprägten Bass, während die integrierte aktive Geräuschunterdrückung (ANC) Umgebungslärm effizient dämpft. Als Besonderheit ermöglicht der Kopfhörer direkte Tonaufnahmen über die Ohrhörer, die sich im Anschluss per App verwalten und transkribieren lassen. Ausser für die reine Musikwiedergabe eignet sich der Nothing Ear (3a) dank integrierter Mikrofone mit Rauschunterdrückung auch für Sprachanrufe oder freihändiges Telefonieren, Bild 8.
• Ein Quantum mehr: Das kabellose Over-Ear-Headset JBL Quantum 950 wireless für 349 Franken richtet sich an Gamer. Es lässt sich flexibel per 2,4-GHz-Funk sowie Bluetooth mit dem PC oder der Konsole koppeln. Der integrierte Raumklang erleichtert die akustische Ortung im Spiel, während die aktive Geräuschunterdrückung störende Umgebungsgeräusche minimiert. Ein klappbares Mikrofon mit Rauschunterdrückung sowie weiche Memory-Schaum-Ohrpolster sorgen für die effiziente Team-Kommunikation respektive einen bequemen Sitz, Bild 9.
Bild 9: JBL Quantum 950 wireless
PCtippDie Kamera
Eine Webcam erfasst Ihr Bild für Videomeetings, Präsentationen oder Livestreams. Sie gleicht schlechte Lichtverhältnisse im Raum aus und sorgen für eine flüssige Darstellung. Ebenfalls zur Peripherie zählen wir Sicherheitskameras für die Überwachung im Innen- und Aussenbereich.
Wichtige Ausstattungsmerkmale
Auflösung: Gängiger Standard ist Full HD (1080p) für scharfe Aufnahmen in Videokonferenzen. Professionelle Anwender und Streamer greifen vermehrt zu 4K-Modellen (2160p) oder sogar 8K-Varianten (4320p), um Bildausschnitte ohne Qualitätsverlust digital vergrössern zu können.
Bildrate (fps): 30 Bilder pro Sekunde (fps) reichen für statische Meetings vollkommen aus. 60 fps sorgen für flüssige Bewegungsabläufe ohne Schlierenbildung.
Belichtungsautomatik und Erkennung: KI-gestützte Belichtungsalgorithmen und HDR-Funktionen verhindern, dass das Gesicht vor einem hellen Fenster im Schatten absäuft oder überbelichtet wird. Gute Kameramodelle verfügen zudem über eine zuverlässige, KI-gestützte Erkennung von Personen und Gegenständen.
Darauf kommt es beim Kauf an
Blickwinkel: Ein Sichtfeld von 65 Grad bis 78 Grad fokussiert auf eine einzelne Person und blendet viel vom privaten Raum aus. Weitwinkelobjektive (90 Grad und mehr) eignen sich für Präsentationen vor Whiteboards oder für kleine Konferenzräume.
Montage und Privatsphäre: Eine stabile Halterung für den Monitor sowie ein Standard-Stativgewinde bieten Flexibilität bei der Aufstellung. Eine physische Sichtschutzklappe (Privacy Shutter) schützt vor ungewollten Einblicken. Sicherheitskameras sollten eine Halterung für die einfache Montage mitbringen.
Erkennung und Nachtsicht: Bei Sicherheitskameras ist eine Personen- und Tiererkennung wichtig, um Fehlalarme zu vermeiden. Ausserdem empfiehlt sich eine Nachtsicht per Infrarot.
Unsere drei Empfehlungen
Für Konferenzen und Streaming: Die MX Brio von Logitech für 199 Franken fokussiert auf Videokonferenzen sowie Streamer und lässt sich über eine USB-C-Verbindung unkompliziert am PC oder Mac betreiben. Sie liefert detailreiche Videoaufnahmen in 4K (30 fps) respektive 1080p bei flüssigen 60 Bildern pro Sekunde – unterstützt durch eine automatische Belichtungs- und Fokusanpassung. Sie bietet eine flexible Halterung, ein 90-Grad-Sichtfeld und integriert zwei Mikrofone zur Rauschunterdrückung. Dank eines mechanischen Ringverschlusses sorgt die Webcam für Privatsphäre, Bild 10.
Bild 10: Logitech MX Brio
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Bild 11: TP-Link Tapo C675D KIT
PCtipp• All-inklusive: Das Tapo C675D KIT von TP-Link richtet sich an Hausbesitzer und bietet dank eines mitgelieferten Solarpanels sowie eines integrierten 10 000-mAh-Akkus eine komplett kabellose Aussenüberwachung. Die Kamera wechselt für 139 Franken den Besitzer. Zum Einsatz kommt ein Dual-Objektiv-System mit zwei 4K-Sensoren, das gleichzeitig ein weites 169-Grad-Sichtfeld erfasst und bei Bewegungen über eine 360-Grad-Schwenk-Neige-Funktion automatisch heranzoomt. Eine lokal arbeitende KI-Erkennung unterscheidet zwischen Personen, Fahrzeugen sowie Haustieren, Bild 11.
• Fürs grosse Ganze: Die Reolink OMVI 3i PoE für 279 Franken richtet sich an sicherheitsbewusste Heimanwender und kann über nur ein einziges Ethernet-Kabel Strom beziehen und Daten übertragen. Die Kamera mit motorisiertem Objektiv verfolgt Bewegungen in Echtzeit und bietet eine 4K-Videoüberwachung sowie eine integrierte Personen- und Fahrzeugerkennung, um Fehlalarme durch Wind oder Tiere zu minimieren. Ein wetterfestes Gehäuse schützt die Hardware vor Witterungseinflüssen, während die Aufnahmen flexibel auf einer microSD-Karte, einem Netzwerk-Videorekorder oder in der Cloud gespeichert werden können, Bild 12.
Bild 12: Reolink OMVI 3i PoE
PCtippDas Gamepad
Ein Gamepad erlaubt eine ergonomische und intuitive Steuerung bei Sportspielen, Rennsimulationen, Plattformern und Action-Adventures, bei denen Tastatur und Maus an ihre Komfortgrenzen stossen – auch am PC.
Wichtige Ausstattungsmerkmale
Signalübertragung: Moderne Gamepads funken kabellos via Bluetooth oder proprietärem 2,4-GHz-Funknetz, sollten sich aber bei leerem Akku per USB-Kabel betreiben lassen.
Haptisches Feedback: Integrierte Vibrationsmotoren «leiten» Ereignisse auf dem Bildschirm in spürbare Vibrationen weiter.
Ergonomie und Tastenlayout: Einfach ausgedrückt entscheidet die Griffigkeit des Gehäuses über die Ermüdung der Hände. Analoge Trigger-Tasten an der Oberseite ermöglichen feinfühliges Gas geben und Bremsen bei Rennspielen.
Darauf kommt es beim Kauf an
Systemkompatibilität: Gamepads, die dem XInput-Standard entsprechen, werden von Windows-PCs ohne Treiberinstallation direkt als Eingabegerät in Spielen erkannt.
Verarbeitungsqualität: Mechanische Mikroschalter unter den Tasten und abriebfeste Analogsticks erhöhen die Lebensdauer.
Unsere drei Empfehlungen
Handschmeichler: Valves Steam Controller für ca. 95 Franken richtet sich an PC-Spieler, um auch klassische Tastatur-Maus-Games komfortabel per Gamepad steuern zu können. Das Eingabegerät kombiniert dabei zwei haptische Trackpads mit driftfreien magnetischen Analogsticks, vier rückseitigen Tasten sowie einer präzisen Zielsteuerung. Geliefert wird das Gamepad inklusive einer magnetischen Lade- und Empfängerstation, Bild 13.
Bild 13: Valve Steam Controller
PCtippFür angehende F1-Champions: Logitechs G RS50 Base ab ca. 320 Franken richtet sich an Simulations-Racer und liefert dank eines Direktantriebs mit 8-Nm-Drehmoment ein präzises Fahrgefühl. Die Trueforce-Technologie überträgt Vibrationen und Streckeneffekte verzögerungsfrei direkt auf das Lenkrad; sie verwandelt dabei Physik und Audiodaten des Games in hochauflösendes, haptisches Echtzeit-Feedback. Über ein modulares System ab ca. 650 Franken lässt sich die Basis mit verschiedenen Pedalen und Aufsätzen kombinieren, so etwa dem RS Formula Wheel, Bild 14.
Bild 14: Logitech G RS50 Base
PCtippRetro-Pad für Smartphones: Das 8BitDo FlipPad für 25 Franken ist ein ultramobiler Controller, der Android-Smartphones sowie iPhones über einen USB-C-Port in einen kompakten Handheld verwandelt. Das klappbare Gamepad wird am unteren Bildschirmrand befestigt und bietet mit einem präzisen Steuerkreuz, Aktionstasten sowie Zusatzknöpfen eine physische Steuerung, Bild 15.
Bild 15: 8BitDo FlipPad
PCtippDer externe Speicher
Externe Speichermedien erweitern die Kapazität ohne internen Hardware-Umbau. Sie dienen dem Sichern wichtiger Dokumente, dem Auslagern grosser Medienbibliotheken oder dem schnellen Datentransport.
Wichtige Ausstattungsmerkmale
Speichertechnologie: HDDs (Magnetfestplatten) sind zwar in die Jahre gekommen, bieten jedoch mehr denn je viel Speicherplatz für wenig Geld. Sie sind allerdings empfindlich, schwer und im Datentransfer deutlich langsamer als SSDs (Flash-Speicher). Letztere haben ein deutlich höheres Übertragungstempo, sind lautlos, unempfindlich gegenüber Erschütterungen und kompakt. Dafür sind sie pro Gigabyte teurer als HDDs. Zudem verschärfen sich deren Preise aktuell aufgrund der SSD-Speicherknappheit.
USB-Sticks und SD-Karten: Wenn maximale Portabilität für kleinere Datenmengen gewünscht ist, sind die Speicherzwerge zum schnellen Austausch einzelner Dateien der ideale Begleiter.
Schnittstellen: USB-C (USB 3.2 Gen 2 oder USB 4) und Thunderbolt bieten die notwendige Bandbreite, um auch grosse Datenmengen in Sekunden zu übertragen.
Darauf kommt es beim Kauf an
Einsatzort: Wer Daten täglich transportiert, sollte zu einer robusten, gummierten externen SSD greifen. Für das wöchentliche System-Backup zu Hause auf dem Schreibtisch reicht eine günstigere, kapazitätsstarke HDD.
Sicherheit: Einige Modelle bieten eine integrierte Hardware-Verschlüsselung, die Daten bei Verlust des Speichermediums vor fremdem Zugriff schützt.
Unsere drei Empfehlungen
Unterwegs und daheim: Die SanDisk Extreme Pro Portable mit 2 Terabyte Kapazität kostet ca. 275 Franken. Sie ist eine externe SSD mit IP55-Zertifizierung (geschützt gegen Staub und Strahlwasser) und einer Fallsicherheit von bis zu 2 Metern. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit liegt bei maximal 2000 MB/s. Der robuste Speicher eignet sich perfekt als stationäres Backup-Medium für Fotos, Videos und Systemabbilder sowie als zuverlässiges mobiles Laufwerk, das Anwender auf fast jedes Abenteuer mitnehmen können, Bild 16.
Bild 16: SanDisk Extreme Pro Portable
PCtippKein Weichei: Die Samsung T7 Shield mit 4 Terabyte Kapazität für 599 Franken ist eine externe SSD für Anwender, «die hohe Datenmengen unter anspruchsvollen Bedingungen sichern müssen.» Das markanteste Merkmal des 4-GB-Modells ist das robuste, geriffelte Outdoor-Gehäuse, das mit einer Elastomer-Schicht überzogen ist. Diese Konstruktion verleiht der SSD eine Zertifizierung nach IP65, was bedeutet, dass das Gehäuse gegen das Eindringen von Staub geschützt ist und Strahlwasser aus beliebigen Winkeln standhält. Zudem gibt der Hersteller eine Sturzsicherheit aus einer Höhe von bis zu drei Metern an, Bild 17.
Bild 17: Samsung T7 Shield
PCtipp
Bild 18: Synology BeeStation Plus
PCtipp• Netzwerkspeicher für Smartphones: Die Synology BeeStation Plus (bestückt mit einer 8-TB-Festplatte; Preis ca. 620 Franken) ist ein sehr einfach einzurichtender Netzwerkspeicher (NAS) – optimiert für Smartphones. Über die herstellereigenen kostenlosen Apps BeeFotos und BeeFiles werden entsprechende Dateien unkompliziert vom Handy auf den Speicher übertragen respektive von dort abgerufen. Der Speicher wird direkt an den Router per LAN-Port angeschlossen, Bild 18.
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