Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Falsche Serafe-E-Mail täuscht Rückerstattung vor

Betrüger versenden E-Mails im Namen von Serafe und versprechen eine Rückerstattung. In Wahrheit haben sie es auf Kreditkartendaten abgesehen.
So sieht die vermeitliche Mail von Serafe aus.

So sieht die vermeintliche Mail von Serafe aus. 

© Cybercrimepolice

cybercrimepolice.ch der Kantonspolizei Zürich muss wieder eine Warnung aussprechen. Diesmal geht es um Phishing im Namen von Serafe und einer Rückerstattung der TV- und Radiogebühren.

Die Betrugsmasche

Betrüger verschicken unpersönlich formulierte E-Mails, in denen der Name von Serafe missbräuchlich verwendet wird. Darin wird eine angebliche Rückerstattung angekündigt. Teilweise wird zusätzlich behauptet, die Rückerstattung sei nur während der nächsten 24 Stunden möglich. Damit setzen die Täter die Empfänger unter Druck und drängen zu einer raschen Reaktion.

Die in der E-Mail verlinkte Phishing-Seite ähnelt der echten Serafe-Website in Stil und Aufbau. Auf dieser Seite werden Personen- und Kreditkartendaten abgefragt. Teilweise wird zusätzlich ein per SMS erhaltener Sicherheitscode verlangt, um eine Zahlung zu bestätigen und die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu umgehen. Wer diese Daten preisgibt, riskiert finanziellen Schaden.

Screenshots der gefälschten Website

Hier wird versucht, die Kreditkartendaten abzugreifen
© Cybercrimepolice

Was muss ich tun

  • Leiten Sie potenzielle Betrugs-E-Mails an Cybercrimepolice.ch weiter.
  • Ignorieren Sie das E-Mail und löschen oder verschieben Sie es in Ihren Junk- resp. Spam-Ordner.
  • Folgen Sie niemals Links aus E-Mails, SMS, etc. oder von anderen Websites und geben Sie nie sensible Daten von sich preis, wenn Sie vorgängig keine gründlichen Abklärungen getätigt haben.
  • Im Zweifelsfall ist es ratsam, direkt bei Serafe nachzufragen, um die Seriosität des E-Mails zu klären.

Ich habe meine Daten preisgegeben

  • Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und lassen Sie die involvierten Bank-/Debitkarten sperren.
  • Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.
     

Kommentare

Sicherheit Phishing Internet & Sicherheit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Die Kultmarke Commodore kehrt mit einem Handy zurück
Mit einem einfachen Klapphandy in einem ungewöhnlichen Design kommt die 80er-Kultmarke Commodore zurück. Das Callback 8020 verzichtet bewusst auf Zugänge zum Web und zu Social Media.
3 Minuten
17. Jun 2026
Start Pilotversuch Transparenzregister
Der Bund verstärkt die Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung mit dem neuen zentralen Bundesregister der wirtschaftlich berechtigten Personen an juristischen Personen (sog. Schweizerisches Transparenzregister).
3 Minuten
17. Jun 2026
MediaMarkt Schweiz bietet Refurbished Smartphones
MediaMarkt Schweiz baut das Refurbished-Angebot aus und macht professionell geprüfte und wiederaufbereitete Smartphones in allen 44 Stores erleb- und verfügbar.
3 Minuten
17. Jun 2026

Das könnte Sie auch interessieren

NFC-Angriffe auf Android verdreifacht
Cyberkriminelle nutzen zunehmend NFC-Technologie, um Bankdaten von Android-Nutzern zu stehlen. Die Angriffszahlen sind in wenigen Monaten dramatisch gestiegen.
2 Minuten
28. Mai 2026
Radios können Gesuche einreichen
BAKOM publiziert UKW-Frequenzen
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat am 28. Mai 2026 die Frequenzpakete für die Verbreitung von UKW publiziert.
2 Minuten
29. Mai 2026
Schweizer Geoportal zeigt die Schweiz aus 1000 Perspektiven
Das vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo betriebene Geoportal umfasst seit Mai 2026 schon 1000 Datensätze zu unterschiedlichsten Themen wie Gesellschaft, Umwelt, Energie bis hin zu historischen Karten, Landschaftsmodellen und Luftbildern.
3 Minuten
19. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare