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Lesedauer 2 Min.

Cyberbedrohungen neu auch über Alertswiss

Ab sofort können Bevölkerung und Unternehmen über Alertswiss vor schwerwiegenden Cyberbedrohungen gewarnt werden. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) haben ihre Zusammenarbeit verstärkt.

Beispiel einer möglichen Warnung.

© (Quelle: Alertswiss)

Neu werden auch Cyberwarnungen in die Alertswiss-App und Web-Plattform integriert.

Bei einem grossflächigen Cyberangriff können die ersten Stunden und präventive Schutzmassnahmen entscheidend sein. Daher haben das BACS und das BABS ihre Zusammenarbeit für die Warnung vor Cyberbedrohungen intensiviert. Das BACS wird künftig neben den bereits etablierten Kanälen neu auch über Alertswiss warnen, wenn neuartige oder grossflächige Cyberangriffe die Bevölkerung oder Unternehmen gefährden: Warnungen vor schwerwiegenden Cyberbedrohungen neu auch über Alertswiss

Direkter Kanal zur Bevölkerung

Im Ernstfall ist es besonders wichtig, die betroffene Bevölkerung schnell und möglichst direkt zu erreichen. Auf Alertswiss fliessen die relevanten Informationen bei Ereignissen in der Schweiz zusammen: eine Informationsdrehscheibe, die Leben schützen und retten kann. Mit der Alertswiss-App wird die Bevölkerung über unterschiedliche Gefahren wie direkt über das Smartphone alarmiert, gewarnt und informiert.

Seit Lancierung im Oktober 2018 wurde die Alertswiss-App inzwischen auf mehr als 2.3 Millionen Geräten installiert. Jährlich werden rund 300 Alertswiss-Meldungen von den für die Ereignisbewältigung zuständigen Behörden publiziert.

Für den Betrieb und die Infrastruktur der Alertswiss-App und -Webseite ist das BABS verantwortlich. Die Meldungen werden von den für die Ereignisbewältigung zuständigen Stellen herausgegeben. In den meisten Fällen sind dies die Kantone bzw. die Kantonspolizeien, auf Stufe Bund sind es die Nationale Alarmzentrale der BABS, fedpol und neu das BACS.

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