Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Deutsche Netzbetreiber starten neuen Notruf für Autos

Die Telekom, O2 Telefónica und Vodafone haben das Auto-Notrufsystem Next Generation Emergency Call (NG eCall) gestartet, das deutlich mehr Daten übertragen kann.
© (Quelle: Vodafone)

Bei einem schweren Unfall setzen moderne Autos automatisch über Mobilfunk einen Notruf ab, ein solches System ist seit 2018 für alle neuen PKW und leichte Nutzfahrzeuge Pflicht. Bisher basierte dieser eCall mit im Fahrzeug verbauten SIM-Karten auf den Mobilfunktechnologien 2G und 3G, die aber sukzessive abgeschaltet werden. Deshalb ist seit Januar 2026 Next Generation Emergency Call (NG eCall) als Nachfolgetechnologie für alle neu auf den Markt kommenden Fahrzeuge verpflichtend.

Entsprechend haben die deutschen Netzbetreiber Telekom, O2 Telefónica und Vodafone am 24. Januar NG eCall gestartet. 1&1 ist noch nicht dabei, da der Anbieter derzeit keine Verträge mit Autoherstellern für Flotten-SIM-Karten hat. NG eCall basiert auf 4G und soll perspektivisch auch 5G nutzen. So sollen die Rufe schneller aufgebaut werden und auch Standort- sowie Fahrzeugdaten schneller zügiger zu den Notrufzentralen gelangen. Denkbar sind jetzt auch Erweiterungen wie eine Übertragung medizinischer Daten der Fahrzeuginsassen oder Live-Videobilder von Kameras im Fahrzeug.

Voraussetzung ist, dass sowohl das Fahrzeug als auch die Leitstelle die neue Technologie unterstützen. Ist das nicht der Fall, wird weiter der alte eCall verwendet, der nicht abgeschaltet wird, sondern parallel in Betrieb bleibt.

Kommentare

Sicherheit Mobile Internet & Sicherheit Smartphone & Apps
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Echtzeittext - Bundesrat schafft Grundlage für neue Notruffunktion
Der Bundesrat hat mehrere Verordnungen angepasst, um ein sicheres Notrufsystem zu fördern. In Zukunft können Menschen in Notlage die Notdienste von Polizei, Feuerwehr und Sanität per Echtzeittext auf den Smartphones auch schriftlich erreichen. 
3 Minuten
Stromverbrauch und Effizienzpotenziale von Rechenzentren in der Schweiz
2024 betrug der Stromverbrauch der Rechenzentren in der Schweiz 2,1 TWh, was ungefähr 3,6 Prozent des Gesamtverbrauchs entspricht. Bis 2030 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs der inländischen Rechenzentren auf 2,5 bis 3,2 TWh erwartet. 
3 Minuten
Honor: Neue Oberklasse mit zwei Modellen der 600-Serie
Die neuen Honor-Smartphones 600 und 600 Pro sollen in der Oberklasse mit schnellen Snapdragon-Prozessoren und umfangreichen KI-Funktionen der Kameras punkten.
3 Minuten
6. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Publireportage
Ist öffentliches WLAN sicher? Das solltest du wissen
Öffentliche WLAN-Netze sind überall: in Flughäfen, Hotels, Bibliotheken, Einkaufszentren und vielen anderen Orten. Sich schnell und kostenlos mit dem Internet zu verbinden, war noch nie so einfach. Doch so praktisch diese Netzwerke auch sind – für Cyberkriminelle sind sie ein echtes Einfallstor.
3 Minuten
Vergabe der UKW-Konzessionen für Radios 2027 bis 2034
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat das Verfahren für die Vergabe der UKW-Funkkonzessionen zur Verbreitung von Radioprogrammen ab 2027 festgelegt. Die SRG und Privatradios mit Leistungsauftrag können auf Gesuch hin ihre bisherigen Frequenzen weiter nutzen. SRG vor UKW-Rückkehr?
3 Minuten
21. Apr 2026
Lederarmbänder werden zu Stromspeichern
Forscher der Jilin-Universität machen aus ledernen Jacken, Trachtenhosen und Uhrarmbändern Batterien. Dabei bleibt ihre ursprüngliche Funktion erhalten.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare