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Erfolgreiche Ablösung des Kernsystems im Bundesarchiv

Das Schweizerische Bundesarchiv hat nach 20 Jahren Betrieb sein Archivinformationssystem ersetzt und damit einen entscheidenden Meilenstein seiner digitalen Transformation erreicht.

Der Lesesaal von 1925

© (Quelle: Bundesarchiv BAR)

Das Schweizerische Bundesarchiv (BAR) hat den gesetzlichen Auftrag, relevante Informationen des Bundes langfristig verfügbar zu halten. Es stützt sich dabei auf ein komplexes Archivinformationssystem, um das analoge und digitale Archivgut unter seiner Zuständigkeit zu verwalten. Nach über zwanzig Jahren Betrieb ist die bisherige Lösung durch ein modernes System ersetzt worden, welches den heutigen Anforderungen entspricht. Mit diesem Schritt stärkt das BAR seine Leistungsfähigkeit und sichert auch langfristig die Verwaltung und Zugänglichkeit des Archivguts des Bundes.

Projekt mit Pioniercharakter

Dieses Projekt hat Pioniercharakter in der Archivwelt: Partner im In- und Ausland verfolgten den Systemwechsel mit grossem Interesse. «Das BAR hat damit eine Vorreiterrolle in der Schweiz und in Europa übernommen – gerade weil vergleichbare Migrationen dieser Grössenordnung als anspruchsvoll gelten und erst selten umgesetzt wurden», erklärte Philippe Künzler, Direktor des Bundesarchivs. Die Erfahrungen aus dem Projekt gibt das BAR nun an die Kantone und die Nationalarchive weiter.

7,5 Millionen Datensätze

Mit der erfolgreichen Migration dieses Kernsystems hat das BAR einen entscheidenden Meilenstein seiner digitalen Transformation erreicht. Im Rahmen des Projekts wurden 7,5 Millionen Datensätze und rund 160 Millionen einzelne Datenfelder sicher und nachvollziehbar übertragen.

Das Schweizerische Bundesarchiv sichert die Dokumentation staatlichen Handelns und macht diese zugänglich. Dadurch kann die Verwaltung Rechenschaft über ihre Tätigkeiten ablegen und effizienter arbeiten. Für Öffentlichkeit und Forschung ist Archivierung eine Voraussetzung, um sich im demokratischen Rechtsstaat eine eigene, kritische Meinung zu bilden.

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