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Erkenntnisse aus zehn Jahren Softwareentwicklung

In einem Blogpost teilt Amazon-Softwareentwickler Chris Kiehl mit der Community, welche Überzeugungen sich bei ihm nach einem Jahrzehnt in der Softwareentwicklung gewandelt haben und welche nach wie vor Bestand haben.
© (Quelle: EMGenie)

Seit zehn Jahren arbeitet Chris in der Softwareentwicklungsbranche. In einem Blogpost reflektiert er über seine früheren Überzeugungen - welche sich gewandelt haben und welche immer noch Bestand haben. Vor vier Jahren hatte schon mal ähnliche Gedanken niedergeschrieben.

Ein zentraler Gedanke, den er verinnerlicht hat, ist, dass Einfachheit kein Zustand ist, den man erreicht, sondern eine fortlaufende Herausforderung. Die Beherrschung von Komplexität ist kein Zeichen von Stolz, sondern erfordert ständige Arbeit. Auch hat er gelernt, dass typisierte Programmiersprachen in Teams mit unterschiedlichen Erfahrungsniveaus unerlässlich sind.

Ein weiterer Punkt ist, dass die meisten Programmierungen lange vor dem Schreiben des ersten Codes beginnen sollten. Chris hat festgestellt, dass eine der grössten Herausforderungen im Frontend-Entwicklungsbereich liegt, der oft als kafkaesk beschrieben wird. Eleganz als Metrik ist nicht zielführend – stattdessen ist gutes Management von unschätzbarem Wert, was er erst vor kurzem erkannt habe.

Technologisch gesehen habe DynamoDB ihre Stärken, aber nur wenn die Arbeitslast dazu passt. Objekte sind in ihrem Kontext oft sehr nützlich, während blinder Glaube an funktionale Programmierung unklug erscheine.

Natürlich gibt es auch Aspekte, bei denen er seiner Meinung treu geblieben ist. Der Fokus auf Code-Style oder Linting-Regeln scheint ihm zunehmend unwichtig, während er nach wie vor die Meinung vertrete, dass Codeabdeckung wenig mit Codequalität zu tun hat.

Chris Kiehls Gedanken zu zehn Jahren in der Softwareentwicklung

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