Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Honor zeigt Smartphone mit Roboterarm

Auf dem Mobile World Congress zeigt Honor das Robot Phone. Es hat als Premiere eine Kamera auf einem ausfahrbaren Roboterarm, der wie ein Gimbal funktionieren sol.

Der ausfahrbare Kamerarm des Robot Phone.

© (Quelle: Honor)

Es ist wohl das meistumlagerte Smartphone auf dem diesjährigen Mobile World Congress: Mit dem Robot Phone führt Honor eine neuartige Funktion ein, die erstmal sehr exotisch wirkt. Denn das Smartphone hat unter einer automatischen Klappe auf der Rückseite einen ausfahrbaren Roboterarm, an dessen Ende eine 200-Megapixel-Kamera platziert ist.

Dieser komplexe Mechanismus wird nach Angaben von Honor vom weltweit kleinsten Mikromotor angetrieben. Ausserdem soll es den weltweit kleinsten 3-Achsen-Gimbal darstellen, durch den Bilder und vor allem Videos stabilisiert werden können. Zudem kann die Kamera Personen im Raum bei Aufnahmen oder Videokonferenzen KI-gesteuert folgen und sie so ständig in Szene setzen. Hier arbeitet Honor jetzt mit den Kameraexperten von Arri zusammen.

Eine typische asiatische Spielerei ist die emotionale Körpersprache, die der keine Roboterarm zeigen kann, indem er bei Zustimmung eifrig nickt, bei Ablehnung den Kopf schüttelt oder zum Takt der Musik tanzt. In einem Demo war auch zu sehen, wie der Anwender durch eine Strasse geht und die Kamera aus der Hemdtasche heraus mit Bewegungen die Umgebung mit KI zur Analyse erfasst.

Das Robot Phone soll in der zweiten Jahreshälfte marktreif sein. Zum Preis, weiteren technischen Details und der Verfügbarkeit jenseites des chinesischen Heimatmarktes von Honor gab es noch keine Informationen. Ob das Ganze mehr als ein Marketing-Coup ist, bleibt also abzuwarten.

Kommentare

Smartphones MWC
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Amazon plant offenbar ein eigenes Smartphone
Amazon entwickelt offenbar ein eigenes Smartphone. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Insider im Unternehmen. Es wäre der zweite Anlauf in diesem Segment für den Web-Riesen.
2 Minuten
23. Mär 2026
«ZüriA»
Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz
Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht.
2 Minuten
18. Mär 2026
Apple-Ecke
iCloud-Backups: wenig Aufwand, viel Wirkung
Apples iCloud ist kein Ersatz für klassische Backups. Doch mit dem richtigen Ansatz wird sie zur wichtigsten Verteidigungslinie gegen Datenverlust. Mit den folgenden Einstellungen werden wasserdichte Sicherheitskopien bei minimalem Aufwand realisiert.
6 Minuten
19. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Künstliche Intelligenz
KI-Tools verhindern das Lernen am Arbeitsplatz
Berufseinsteiger erledigen an ihrem ersten Arbeitsplatz wegen Künstlicher Intelligenz (KI) immer weniger Routineaufgaben und erwerben auch nicht mehr nebenbei spezielle Qualifikationen durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen.
3 Minuten
Smartphone
Vivo bringt Zeiss-Kameras in die Mittelklasse
Vivo hat zwei Smartphones der neuen V70-Serie gezeigt, die auch nach Deutschland und in die Schweiz kommen könnten. Sie sollen mit Zeiss-Technologie bei den Kameras punkten.
2 Minuten
24. Feb 2026
Forschung
Strahlenresistente Elektronik für das All kreiert
Laut Forschern der Fudan-Universität eignen sich Schichten aus Molybdändisulfid für strahlungsbeständige Elektronik in Raumfahrzeugen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare