Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen gilt ab sofort

Am 1. 4.2025 tritt die Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen in der Schweiz in Kraft. Betreiber kritischer Infrastrukturen sind verpflichtet, Cyberangriffe innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Entdeckung dem Bundesamt für Cybersicherheit zu melden.
© (Quelle: BACS)

Aufgrund der zunehmenden Bedrohung durch Cybervorfälle und um eine besser Übersicht über die Cyberbedrohungslage zu erhalten, hat der Bundesrat am 7. März 2025 die Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen per 1. April in Kraft gesetzt. Betreiberinnen und Betreiber kritischer Infrastrukturen sind damit verpflichtet, Cyberangriffe innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Entdeckung dem BACS zu melden. Die Meldepflicht hat zum Ziel, die Cybersicherheit in der Schweiz zu stärken. Sie ermöglicht dem BACS, Betroffene bei der Bewältigung von Cyberangriffen zu unterstützen und die Betreiberinnen von kritischen Infrastrukturen frühzeitig zu warnen.

Die Meldepflicht gilt für Behörden und Organisationen wie beispielsweise Energie- oder Trinkwasserversorgung, Transportunternehmen sowie kantonale und kommunale Verwaltungen. Ein Cyberangriff muss dann gemeldet werden, wenn er die Funktionsfähigkeit der kritischen Infrastruktur gefährdet, eine Manipulation oder einen Abfluss von Informationen verursacht oder mit Erpressung, Drohung oder Nötigung einhergeht.

Meldeformular des BACS auf bestehender Plattform

Das BACS stellt ein Meldeformular auf seiner bestehenden Plattform für den Informationsaustausch bereit. Alternativ können Organisationen, die keinen Zugang zur Plattform haben, ihre Meldungen über ein E-Mail-Formular einreichen, das auf der Website des BACS verfügbar ist. Innerhalb von 24 Stunden nach der Entdeckung ist eine erste Meldung erforderlich. Falls nicht alle Informationen sofort vorliegen, können diese innerhalb von 14 Tagen nachgereicht werden. Für die ersten sechs Monate, bis zum 1. Oktober 2025, bleibt das Unterlassen von Meldungen sanktionsfrei. Nach dieser Übergangszeit treten Bussenregelungen in Kraft.

Kommentare

Sicherheit Internet & Sicherheit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

«ZüriA»
Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz
Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht.
2 Minuten
18. Mär 2026
Neue PCtipp Website
Seit heute Nachmittag ist die neue PCtipp Website online. Sie ist schnell, schlank und auf allen Geräten abrufbar.
2 Minuten
23. Mär 2026
Sunrise passt Roaming-Optionen an
Sunrise packt neu mehr Leistung in die Roaming-Optionen für beliebte Reiseziele in Europa, Nordamerika und vielen weiteren Ländern – zu gleichen oder tieferen Preisen.
3 Minuten
23. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Künstliche Intelligenz
KI-Tools verhindern das Lernen am Arbeitsplatz
Berufseinsteiger erledigen an ihrem ersten Arbeitsplatz wegen Künstlicher Intelligenz (KI) immer weniger Routineaufgaben und erwerben auch nicht mehr nebenbei spezielle Qualifikationen durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen.
3 Minuten
Smartphone
Vivo bringt Zeiss-Kameras in die Mittelklasse
Vivo hat zwei Smartphones der neuen V70-Serie gezeigt, die auch nach Deutschland und in die Schweiz kommen könnten. Sie sollen mit Zeiss-Technologie bei den Kameras punkten.
2 Minuten
24. Feb 2026
Forschung
Strahlenresistente Elektronik für das All kreiert
Laut Forschern der Fudan-Universität eignen sich Schichten aus Molybdändisulfid für strahlungsbeständige Elektronik in Raumfahrzeugen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare