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Nasa will immer noch einen Atomreaktor auf dem Mond bauen

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat gemeinsam mit dem US-Energieministerium ihre Pläne für einen Atomreaktor auf dem Mond erneut bekräftigt. Ziel ist es, ein entsprechendes Kernkraft-System (Fission Surface Power) bis 2030 einsatzbereit auf der Mondoberfläche zu haben.
© (Quelle: NASA)

„Unter der nationalen Raumfahrtpolitik von Präsident Trump hat sich Amerika verpflichtet, zum Mond zurückzukehren, die nötige Infrastruktur für eine dauerhafte Präsenz aufzubauen und die Investitionen zu tätigen, die für den nächsten grossen Schritt zum Mars und darüber hinaus erforderlich sind“, erklärte NASA-Chef Jared Isaacman. „Um diese Zukunft zu verwirklichen, müssen wir die Kernenergie nutzen.“

Die Idee eines Mond-Reaktors ist nicht neu – erste Konzepte und Forschungen laufen bereits seit Jahren (u. a. im Rahmen des Kilopower-Projekts und der laufenden Fission-Surface-Power-Initiative). Neu ist jedoch die klare politische Prioritätensetzung und die frisch unterzeichnete Absichtserklärung zwischen NASA und Energieministerium, die die Zusammenarbeit bei Entwicklung, Brennstoffversorgung, Zulassung und Startvorbereitung intensivieren soll.

Hintergrund der beschleunigten Pläne ist vor allem der zunehmende internationale Wettbewerb im Weltall. China arbeitet intensiv an eigenen Mond-Missionen und plant ebenfalls nukleare Energieversorgung für längere Aufenthalte. Russland hatte bereits vor vielen Jahren die Idee eines Mond-Reaktors ins Spiel gebracht und arbeitet derzeit gemeinsam mit China an entsprechenden Konzepten.

Der geplante US-Reaktor soll vor allem eine zuverlässige, sonnen unabhängige Stromversorgung für künftige dauerhafte Mondbasen ermöglichen – unabhängig von langen Mondnächten und extremen Temperaturschwankungen. Er gilt als wichtige Voraussetzung für das Artemis-Programm, mit dem die USA nach über 50 Jahren wieder Astronauten auf den Mond bringen und langfristig eine permanente Präsenz aufbauen wollen.

https://www.nasa.gov/moontomarsarchitecture/

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