Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Telekom setzt erstmals fliegende Antenne ein

Bei einem Skirennen in der Tschechischen Republik hat die Telekom gezeigt, wie eine Drohne die Mobilfunkversorgung bei Grossereignissen oder Netzausfällen gewährleisten kann.
© (Quelle: Deutsche Telekom)

Auf dem Mobile World Congress wird die Deutsche Telekom eine Drohne zeigen, die als fliegende Mobilfunkantenne dient. Sie wurde jetzt erstmals in einem Live-Netz beim Skilanglaufrennen „Jizerská 50“ im tschechischen Isergebirge eingesetzt. Dabei kooperierte die Deutsche Telekom mit den Experten für unbemannte Luftfahrt von Primoco UAV SE sowie ihrer Tochter T-Mobile Czech Republic.

Das unbemannte Luftfahrzeug (UAV) vom Typ Primoco One 150 kreiste in 2,3 Kilometern Höhe über dem Event und versorgte so vier Stunden lang einen ansonsten unversorgten, sechs Kilometer langen Abschnitt der Jizerská-50-Strecke mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 95 MBit/s und einem Uplink von bis zu 34 MBit/s. Das Rennen mit 4.460 Teilnehmern und über 23.000 Besuchern findet in einem Landschaftsschutzgebiet statt, in dem keine Funktürme gebaut werden können.

Für die Drohnen, die sowohl mit den Antennen auf dem Boden als auch Satelliten kommunizieren können, sieht die Telekom Einsatzszenarien zum Beispiel für grosse Sport-Events oder Kulturveranstaltungen in Gebieten mit besonderen rechtlichen Auflagen oder mit unzugänglichem Gelände. Das sind oft bergige und dicht bewaldete Bereiche oder Schutzgebiete, in denen eine dauerhafte Mobilfunkstation am Boden nicht errichtet werden kann und auch die Nutzung temporärer Mobilfunkstationen in Form von Containern oft keine effiziente Lösung darstellt. Ein weiteres wichtiges Anwendungsszenario ist der Einsatz der fliegenden Antenne als flexible Alternative in Krisensituationen – etwa bei Überschwemmungen, Erdbeben oder Bränden. Wenn die terrestrische Infrastruktur nicht mehr funktioniert, kann die Drohne hier schnell Betroffene und Einsatzkräfte mit Mobilfunk versorgen.

Kommentare

Mobile Smartphone & Apps
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Amazon plant offenbar ein eigenes Smartphone
Amazon entwickelt offenbar ein eigenes Smartphone. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Insider im Unternehmen. Es wäre der zweite Anlauf in diesem Segment für den Web-Riesen.
2 Minuten
23. Mär 2026
«ZüriA»
Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz
Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht.
2 Minuten
18. Mär 2026
Neue PCtipp Website
Seit heute Nachmittag ist die neue PCtipp Website online. Sie ist schnell, schlank und auf allen Geräten abrufbar.
2 Minuten
23. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Künstliche Intelligenz
KI-Tools verhindern das Lernen am Arbeitsplatz
Berufseinsteiger erledigen an ihrem ersten Arbeitsplatz wegen Künstlicher Intelligenz (KI) immer weniger Routineaufgaben und erwerben auch nicht mehr nebenbei spezielle Qualifikationen durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen.
3 Minuten
Smartphone
Vivo bringt Zeiss-Kameras in die Mittelklasse
Vivo hat zwei Smartphones der neuen V70-Serie gezeigt, die auch nach Deutschland und in die Schweiz kommen könnten. Sie sollen mit Zeiss-Technologie bei den Kameras punkten.
2 Minuten
24. Feb 2026
Forschung
Strahlenresistente Elektronik für das All kreiert
Laut Forschern der Fudan-Universität eignen sich Schichten aus Molybdändisulfid für strahlungsbeständige Elektronik in Raumfahrzeugen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare