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Umsatz von Digitec Galaxus steigt um 18 Prozent

Galaxus steigerte 2024 den Plattformumsatz um 18 Prozent auf 3,228 Milliarden Franken. In der Schweiz und in den europäischen Nachbarländern gelang es, bei rückläufigem Handelsvolumen Marktanteile zu erobern und viele neue Kunden zu gewinnen.
© (Quelle: Digitec Galaxus)

Der Schweizer Onlinehändler Galaxus hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 kräftig zugelegt. Der gruppenweite Plattformumsatz mit Digitec und Galaxus für die Schweiz und Europa stieg um 484 Millionen Franken auf 3,228 Milliarden Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 18 Prozent. Die Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen kletterten um 17 Prozent auf 2,9 Milliarden Franken.

Sortiment vergrössert, Preise gesenkt, neue Kundschaft gewonnen

© Quelle: Galaxus

Zum starken Wachstum beigetragen hat der Ausbau des Portfolios um knapp 25 Prozent auf 8 Millionen Produkte. Dies gelang unter anderem durch die Anbindung vieler neuer Marktplatzhändler aus dem In- und Ausland. Die positive Umsatzentwicklung begünstigt haben dürfte auch, dass Galaxus im vergangenen Jahr viele Preise gesenkt und dem europäischen Niveau angeglichen hat. Aufgrund des verbesserten Angebots kauften 2024 viele neue Kundinnen und Kunden bei Galaxus ein. Prozentual am stärksten zugelegt haben die Westschweiz sowie der Kanton Tessin mit einem Neukundenanteil von 10 Prozent. Die meisten Bestellungen pro Person und Jahr dagegen tätigte wie schon 2023 die Kundschaft aus dem Fürstentum Liechtenstein.

Gesamthaft kauften 2024 über 4,5 Millionen Menschen bei Galaxus ein, 1,2 Millionen davon in Deutschland, Österreich und den restlichen EU-Ländermärkten. Besonders gefragt waren in der Schweiz Produkte aus den Bereichen Supermarket und Beauty & Health, wo die Umsätze jene des Vorjahres um über 30 Prozent übertrafen. In Deutschland und den europäischen Märkten konnte Galaxus in allen Kategorien kräftig zulegen und erzielte einen Plattformumsatz von 362 Millionen Euro. Dies ist ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im internationalen Geschäft stark nachgefragt wurden im letzten Jahr vor allem Mobiltelefone, Notebooks und PC-Komponenten.

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