Microsoft-365-Family
Darum sollten Sie die Verlängerung des Office-365-Premium-Abos nicht verpassen
MS Office 365 ist seit Ende 2022 Geschichte und wurde in den Brand Microsoft 365 integriert. Seither wurde – unter anderem – aus dem Office-365-Premium-Abo das Microsoft-365-Family-Abo. Bei beiden kann man das Abo bzw. den Cloudspeicher mit bis zu 5 Personen teilen. Alle können die Microsoft-Office-Suite installieren und nutzen. So weit, so gut.
Doch in der Praxis kann die Umstellung, wenn man noch ein laufendes Office-365-Premium-Abo hat und die Verlängerung verpasst, zu unschönen Erkenntnissen führen, wie «Dr. Windows» herausgefunden hat. «Dr. Windows» erfuhr von einem Leser, der sein Microsoft-365-Abo mit seinem Sohn, dem Schwager und dessen beiden Kindern teilt. Sein Schwager und der Leser hatten beide jeweils für sich eine Microsoft-Familiengruppe erstellt, wie man sie mit den privaten Microsoft-Konten erstellen kann. Innerhalb dieser Familiengruppe kann man Sicherheitseinstellungen für Kinder verwalten. Als das Abo des Lesers ablief, schloss der Schwager ein neues Abo ab. Doch sie stellten fest: Mit dem neuen Microsoft-365-Abo können sie das Abo nicht mehr teilen, ohne derselben Familiengruppe anzugehören.
PCtipp meint
Es ist tatsächlich so, dass wenn man ein «altes» Office-365-Premium-Abo besitzt, in dem man auch ohne Familiengruppe teilen konnte und die Verlängerung passt, muss man sich entweder zu einer Familiengruppe zusammenschliessen oder zwei Abos lösen. Denn: Man muss nun die Anforderung für eine Familienfreigabe erfüllen, die Microsoft für das Microsoft-365-Family-Abonnement festgelegt hat. Und die wurden strenger. Zwar kann das Familien-Abo ebenfalls von 5 Familienmitgliedern verwendet werden – allerdings nur aus demselben Haushalt. Mehr dazu in diesem Microsoft-Support-Dokument. Scheidungskinder mit zwei Haushalten oder Patchwork-Familien haben da einfach Pech gehabt. Oder – wie im Falle des erwähnten Lesers –, die erweiterte Definition von Familie.
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