Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

2'137 Prozent mehr Deepfake-Betrugsversuche

Laut dem Identitätslösungs-Anbieter Signicat haben europäische Banken, Versicherungen, Zahlungsspezialisten und Fintechs in den vergangenen drei Jahren 2'137 Prozent mehr Deepfake-Betrugsversuche registriert.
© (Quelle: Gerd Altmann/Pixabay)

Befragt wurden 1'206 Manager in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, Schweden sowie im Vereinigten Königreich.

Übernahme von Konten

Den Befragten nach ist die Übernahme von Konten die häufigste Betrugsart, der ihre Kunden ausgesetzt sind, gefolgt von Kartenzahlungsbetrug und Phishing. Die Deepfake-Technologie sei eine der drei häufigsten Arten von Identitätsbetrug im Finanz- und Zahlungsverkehrssektor in Europa.

Deepfakes nutzen Künstliche Intelligenz, um äusserst realistische digitale Fälschungen zu erstellen. Ihre rasante Zunahme gibt den Experten zufolge Anlass zu dringenden Diskussionen über die Verbesserung der Betrugsprävention in den Unternehmen.

Präsentation und Injektion

Zwei Haupttypen von Angriffen dominieren aktuell. Zu Präsentationsangriffen gehören Betrüger, die Masken und Make-up tragen, um eine andere Person vorzutäuschen, aber auch solche, bei denen die Kamera einen anderen Bildschirm filmt, der einen Deepfake in Echtzeit zeigt und auf Aktivitäten wie Kontoübernahmen oder betrügerische Kreditanträge abzielt.

Auf der anderen Seite gibt es sogenannte Injektionsangriffe, wobei Malware oder nicht vertrauenswürdiger Input absichtlich in ein Programm eingefügt wird, um dessen Integrität oder Funktionalität zu beeinträchtigen, zum Beispiel in Form von voraufgezeichneten Videos, oft in Onboarding- oder KYC-Prozessen von Banken, Fintechs oder grösseren Telkos.

"Vor drei Jahren machten Deepfake-Angriffe nur 0,1 Prozent aller von uns aufgedeckten Betrugsversuche aus, heute sind es rund 6,5 Prozent, also einer von 15 Fällen. Betrüger nutzen KI-basierte Techniken, die von herkömmlichen Systemen nicht mehr vollständig erkannt werden können", unterstreicht Pinar Alpay, Chief Product & Marketing Officer bei Signicat. (pressetext.com)

Kommentare

Sicherheit Internet & Sicherheit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

«ZüriA»
Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz
Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht.
2 Minuten
18. Mär 2026
Sunrise passt Roaming-Optionen an
Sunrise packt neu mehr Leistung in die Roaming-Optionen für beliebte Reiseziele in Europa, Nordamerika und vielen weiteren Ländern – zu gleichen oder tieferen Preisen.
3 Minuten
23. Mär 2026
Amazon plant offenbar ein eigenes Smartphone
Amazon entwickelt offenbar ein eigenes Smartphone. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Insider im Unternehmen. Es wäre der zweite Anlauf in diesem Segment für den Web-Riesen.
2 Minuten
23. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Künstliche Intelligenz
KI-Tools verhindern das Lernen am Arbeitsplatz
Berufseinsteiger erledigen an ihrem ersten Arbeitsplatz wegen Künstlicher Intelligenz (KI) immer weniger Routineaufgaben und erwerben auch nicht mehr nebenbei spezielle Qualifikationen durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen.
3 Minuten
Smartphone
Vivo bringt Zeiss-Kameras in die Mittelklasse
Vivo hat zwei Smartphones der neuen V70-Serie gezeigt, die auch nach Deutschland und in die Schweiz kommen könnten. Sie sollen mit Zeiss-Technologie bei den Kameras punkten.
2 Minuten
24. Feb 2026
Forschung
Strahlenresistente Elektronik für das All kreiert
Laut Forschern der Fudan-Universität eignen sich Schichten aus Molybdändisulfid für strahlungsbeständige Elektronik in Raumfahrzeugen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare