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Emporia erneuert Smartphone-Portfolio

Emporia bringt im März eine neue Smartphone-Generation auf den Markt. Unternehmenschefin Eveline Pupeter blickt vorsichtig optimistisch auf 2026, verweist aber auf Unsicherheiten bei Kosten, Lieferketten und geopolitischen Rahmenbedingungen.

Eveline Pupeter, Eigentümerin und Geschäftsführerin von Emporia

© (Quelle: Emporia - markuszahradnik.com)

Die achte Generation der Smartphones von Emporia soll im März in den Handel kommen. Die neue Serie wird nach Unternehmensangaben mit Android 16 ausgeliefert und bietet unter anderem NFC, einen Fingerabdrucksensor, eine Dreifach-Kamera sowie einen dedizierten Zugriff auf Googles KI-Assistent Gemini. 

Ein zentrales Merkmal der neuen Geräte bleibt die langfristige Nutzung. Emporia sichert für die Serie 8 Software-Updates über einen Zeitraum von mindestens sieben Jahren zu. Zudem garantiert der Hersteller eine Ersatzteilverfügbarkeit über denselben Zeitraum sowie Akkus mit mindestens 1.000 Ladezyklen. Damit bleibt das Unternehmen seiner Strategie treu, Geräte auf eine längere Nutzungsdauer auszulegen.

Mit Blick auf das neue Geschäftsjahr zeigt sich Emporia-Eigentümerin und Geschäftsführerin Eveline Pupeter zurückhaltend optimistisch. „Das alte Jahr war aufgrund der weltweit politischen Instabilität herausfordernd, aber ich bin vorsichtig optimistisch, dass 2026 ein gutes Jahr wird“, sagt Pupeter. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen ein Absatzplus von rund fünf Prozent.

Ein wesentlicher Einschnitt für das Unternehmen war die Einführung des EU-Energielabels für Smartphones im Sommer 2025. Die neuen Vorgaben machten nach Angaben von Emporia umfangreiche Anpassungen notwendig. „Das Energielabel hat uns gezwungen, praktisch das gesamte Sortiment neu aufzustellen“, sagt Pupeter. Mehr als zwei Millionen Euro habe das Unternehmen in nachhaltigere Komponenten, veränderte Produktionsverfahren und umweltfreundlichere Verpackungen investiert. Ziel sei es gewesen, die Anforderungen für die entsprechende Zertifizierung zu erfüllen. „Das war eine Investition in die Zukunft“, so Pupeter.

Unsicher bleibt aus Sicht des Unternehmens die weitere Entwicklung bei zentralen Bauteilen. Vor allem bei Halbleiter-Chips beobachtet Emporia eine angespannte Lage. Der stark gestiegene Bedarf durch KI-Anwendungen habe in den vergangenen Monaten zu Engpässen und Preissteigerungen geführt. „Bisher konnten wir die Endverbraucherpreise für unsere Kundinnen und Kunden stabil halten, mal schauen, ob uns das 2026 auch noch gelingt“, sagt Pupeter. Wie sich die Kosten weiterentwickeln, sei derzeit schwer absehbar.

Zusätzliche Risiken sieht die Emporia-Chefin in geopolitischen Entwicklungen. „Kriege und Katastrophen können die Welt jederzeit in Turbulenzen bringen. Hoffen wir, dass das neue Jahr friedvoller und stabiler wird als das vergangene“, sagt Pupeter. Solche Ereignisse hätten direkte Auswirkungen auf Lieferketten, Produktionskosten und Planbarkeit.

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