Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Kriminelle locken Gamer in die Malware-Falle

G DATA warnt Spieler von "Minecraft" vor manipulierten Modpacks und unseriösen Versprechungen.

"Sweet Minecraft Mods": Gamer sollen sich mit "SparkStealer" infizieren

© (Quelle: blog.gdata.de)

Cyber-Gangster verbreiten aktuell manipulierte Erweiterungen, sogenannte Modpacks, über eine eigene Webseite und ködern vor allem Spieler von "Minecraft" mit Versprechungen von ungestörtem Spielspass - doch im Hintergrund werden Browser-Daten und Passwörter ausgelesen. Davor warnt IT-Security-Spezialist G DATA CyberDefense.

"SugarSMP" im Fokus

In den Fokus der Experten ist die Plattform "SugarSMP" geraten. Statt friedlichem Online-Refugium sollen sich Spieler auf einem privaten Server einloggen. Dieser setzt die Installation sogenannter Modpacks voraus. In der Szene zwar nicht sehr ungewöhnlich - doch lauert in diesem Fall gefährliche Schad-Software unter der bonbonbunten Verkleidung.

Die Malware "SparkStealer" greift für den User unbemerkt Zugangsdaten - unter anderem für Github, Browser-Infos, Krypto-Wallets sowie Inhalte aus Anwendungen wie Discord, Steam oder Telegram ab. Auch werden Nutzer mit den abgegriffenen Daten erpresst. Einer der Betroffenen hat sich daraufhin auf Reddit gemeldet und vor der Seite gewarnt.

Gegenmassnahmen treffen

G Data rät infizierten Nutzer zur Neuinstallation von Discord. Zudem sollten sie geplante Tasks entfernen und einen Anti-Viren-Check vornehmen. Aber auch das Abmelden aus Browser- und Discord-Sitzungen wird empfohlen; wie auch Discord-Backup-Codes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung neu zu generieren. Und Passwörter sind ebenfalls zu ändern, rät G DATA. (pressetext.com)

Kommentare

Malware/Viren Sicherheit Spiele Internet & Sicherheit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Neue PCtipp Website
Seit heute Nachmittag ist die neue PCtipp Website online. Sie ist schnell, schlank und auf allen Geräten abrufbar.
2 Minuten
23. Mär 2026
Amazon plant offenbar ein eigenes Smartphone
Amazon entwickelt offenbar ein eigenes Smartphone. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Insider im Unternehmen. Es wäre der zweite Anlauf in diesem Segment für den Web-Riesen.
2 Minuten
23. Mär 2026
«ZüriA»
Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz
Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht.
2 Minuten
18. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Künstliche Intelligenz
KI-Tools verhindern das Lernen am Arbeitsplatz
Berufseinsteiger erledigen an ihrem ersten Arbeitsplatz wegen Künstlicher Intelligenz (KI) immer weniger Routineaufgaben und erwerben auch nicht mehr nebenbei spezielle Qualifikationen durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen.
3 Minuten
Smartphone
Vivo bringt Zeiss-Kameras in die Mittelklasse
Vivo hat zwei Smartphones der neuen V70-Serie gezeigt, die auch nach Deutschland und in die Schweiz kommen könnten. Sie sollen mit Zeiss-Technologie bei den Kameras punkten.
2 Minuten
24. Feb 2026
Forschung
Strahlenresistente Elektronik für das All kreiert
Laut Forschern der Fudan-Universität eignen sich Schichten aus Molybdändisulfid für strahlungsbeständige Elektronik in Raumfahrzeugen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare