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Microsoft Schweiz sucht die vier kreativsten KI-Nutzer des Landes

Microsoft Schweiz startet die grosse KI-Challenge lerneKI.ch: Gesucht werden die vier kreativsten KI-Nutzerinnen und -Nutzer der Schweiz! Die Gewinner können sich auf ein exklusives KI-Training bei Microsoft in Zürich freuen.
© (Quelle: Microsoft lerneKI.ch)

KünstIiche Intelligenz an der Hobelbank, am Mischpult und bei der Ernte

Die Plattform der Initiative für die KI-Talente der Schweiz ist lerneKI.ch. Hier zeigen drei inspirierende Beispiele, wie KI den Alltag bereichert: Schreiner Justin Metry aus dem Wallis, Schülerin Jil Kommer und ihr Vater Lars aus dem Toggenburg sowie Pilzzüchter Roland Vonarburg aus Luzern nutzen KI auf kreative und überraschende Weise – und motivieren andere, an der Challenge teilzunehmen.

Diese Menschen sind Beispiele, sie nehmen nicht selbst am Wettbewerb teil.

«KI ist mein kreativer Helfer, der mir jeden Arbeitsschritt erleichtert», sagt Justin Metry, ein 25-jähriger Schreiner aus dem Wallis. Dort, wo Tradition grossgeschrieben wird, setzt er auf die Zukunft. Mitten in den Bergen, weit entfernt von den Tech-Hubs, nutzt er KI, um Entwürfe für den Innenausbau zum Leben zu erwecken. Handwerk mit Hightech ist seine Welt. «Ich bin begeistert von den Möglichkeiten von KI. Wo ich früher Entwürfe von Hand kolorieren musste, erledigt dies heute die KI für mich – in einem Klick.» Da bekommt man eine Ahnung von der nächsten Generation des digitalen Handwerks.

Im Toggenburg tüftelt die 12-jährige Schülerin Jil Kommer mit ihrem Vater Lars an KI-Songs. Das kreative Duo erstellt mithilfe von KI komplette Musikstücke – von der ersten Textzeile über die Stimmgenerierung bis hin zu Sounddesign und Mastering. «Es geht uns nicht nur darum, einen Song zu kreieren, sondern Geschichten, Momente und Gefühle zu erzählen. KI gibt uns endlos viele Möglichkeiten dazu», so Jil. Rasch entdeckte die weltbekannte Band Enigma ihr Talent – und die beiden KI-Komponisten durften für die Live-Auftritte der Band Bühnenvideos umsetzen. Im Rahmen der KI-Challenge bringen sie ein brandneues KI-Album heraus, unter anderem mit dem Song: «KI macht’s klar».

Der Champignonzüchter Roland Vonarburg aus Wauwil im Kanton Luzern nutzt KI, um Pilze zu pflücken. In seinem Familienbetrieb werden wöchentlich 100 Tonnen Champignons geerntet – und zwar von Hand. Seit kurzem werden die Mitarbeitenden dabei von einem intelligenten System unterstützt. Denn es ist nicht leicht, mit blossem Auge zu erkennen, welche Pilze bereits reif sind. Die KI misst nun die richtige Pilzgrösse und markiert die erntereifen Champignons mit einem farbigen Lichtpunkt. «Damit können die Pflückerinnen vom ersten Tag an 30% mehr ernten», so Vonarburg. «Bis eine Person effizient pflücken kann, dauert es ohne die Erntehilfe mindestens acht Monate. Jetzt werden nur Pilze geerntet, die gross genug sind. Zu kleine Pilze können weiterwachsen und eine Überpflückung wird verhindert.»

KI-Challenge: Schweizer KI-Nutzerinnen und -Nutzer sind am Zug

Ob in der Schreinerei, am Küchentisch oder bei der Ernte – überall in der Schweiz nutzen Menschen KI. Jetzt sucht Microsoft Schweiz die vier kreativsten KI-Nutzerinnen und -Nutzer des Landes. Wer hat eine spannende Idee? Wer setzt KI für ein originelles Projekt ein?

KI-Fans können sich auf der Plattform lerneKI.ch ab sofort und bis zum 18. Mai mit einem kurzen Video bewerben. Unter allen Einsendungen wählt die Jury – darunter Primo Amrein, AI National Skills Director Switzerland bei Microsoft, und der schweizweit bekannte Kultbauer Sepp – die Gewinnerinnen und Gewinner der Challenge aus. Die vier KI-Talente erwartet im Juni der exklusive Microsoft Innovation Hub Zürich inkl. KI-Training mit Experten, Übernachtung und Verpflegung.

Ergänzend zum Wettbewerb bietet die Plattform lerneKI.ch ein Gratis-Online-Training, das grundlegendes Wissen über KI vermittelt. Nach Abschluss erhält man ein digitales Abzeichen in Anlehnung an das berühmte Fahrschul-L. «Dieses moderne L signalisiert: Wer sich mit KI auskennt, ist für die Zukunft gewappnet. So selbstverständlich wie die Fahrschule, so selbstverständlich sollte das Erlernen von KI-Wissen sein», so Primo Amrein.

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