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Mobility startet E-Auto-Trainings für Nutzende

Die Mobility Genossenschaft organisiert in grossen Schweizer Städten E-Auto-Trainings für Kunden. Unter dem Motto «Aus der Community für die Community» agieren Mobility-Mitglieder als Coaches, begleiten Interessierte bei den ersten Fahrten und helfen, Unsicherheiten abzubauen.
© Mobility

Mobility möchte Kunden die Elektromobilität näherbringen und Berührungsängste abbauen. Denn inzwischen stehen den fast 300'000 Nutzenden mehr als 700 E-Autos zur Verfügung. Darum startet die grösste Carsharing-Anbieterin der Schweiz diesen Monat eine Reihe von Trainingsevents in den acht grössten Schweizer Städten. Weitere Städte und Gemeinden sollen bald hinzukommen.

Geübt wird mit Mobility-Autos

Die Schulungen laufen unter dem Motto: Aus der Community für die Community. Freiwillige Mitglieder, die im Umgang mit E-Autos bereits geübt sind, begleiten weniger erfahrene Nutzende während 30 Minuten in einer 1zu1-Schulung. Dabei gehts um Basiswissen wie etwa das Entfernen des Ladekabels, das Starten des Autos sowie das Fahrverhalten von E-Fahrzeugen. «Oft ist es schon hilfreich, eine kurze Runde in einem E-Auto zu drehen, um zu merken, dass die grundlegende Handhabung einfacher ist, als man denkt», sagt Dominik Moor, Projektleiter bei Mobility. Die Events finden vorerst an grossen Mobility-Standorten mit mehreren Elektrofahrzeugen statt. Geübt wird unter anderem mit Modellen VW ID.3, Renault Zoe oder Skoda Enyaq.

Events sollen künftig losgelöst funktionieren

Mobility unterstützt die Coaches mit Infomaterialien und stellt sicher, dass die E-Autos am Standort zur Verfügung stehen. Bei den ersten Schulungen wird jeweils noch eine Person von Mobility vor Ort sein, später sollen diese Events praktisch eigenständig durch Mitglieder der Genossenschaft durchgeführt werden können. Mobility ist zuversichtlich, dass sich genügend Coaches finden lassen. Dominik Moor sagt: «Erste Feedbacks zeigen uns, dass es viele Nutzende gibt, die öfters mit E-Autos unterwegs sind und gerne ihr Wissen mit anderen Kunden teilen.»

Für die ersten Durchführungen konnten bereits viele Coaches gefunden werden. Die Bereitschaft zu helfen, ist in der Community stark vorhanden. Deshalb will Mobility dieses Jahr noch weitere Plattformen schaffen, um die Genossenschaftsbasis zusammenzubringen und sie mitwirken zu lassen - sei es bei der Parkplatzsuche, für Promotionsevents oder für die Unterstützung bei Pilotprojekten.

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