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Lesedauer 3 Min.

"PongBot" trainiert Tennisspieler mittels KI

Bis zu 300 Übungsprogramme stehen zur Auswahl - Auslieferung ab Dezember für rund 800 Dollar
© (Quelle: pongbotsports.com)

"PongBot" heisst ein neuartiger Robo-Tennislehrer des gleichnamigen Herstellers, der über eine Reihe von KI-unterstützten Funktionen verfügt. Er schleudert, wie jeder seiner Artgenossen, Tennisbälle über das Netz, um seinen Schüler herauszufordern und ihm spezielle Schlagtechniken anzutrainieren. Ausserdem bietet er vielfältige Programme und vor allem: Er weiss stets, wo sein menschlicher Widerpart sich befindet. Denn der ist mit einem Tracker ausgestattet, der es PongBot erlaubt, ihn stets im Visier zu behalten. Das nutzt das Gerät, um den Spieler gezielt zu bedienen oder seine Bälle dorthin zu schleudern, wo dieser gerade nicht steht, damit auch die Laufarbeit trainiert wird.

Drei Schwierigkeitsgrade

Die Fähigkeiten des Roboters lassen mit einer auf einem Smartphone installierten App einstellen. Damit werden individuelle Übungen für unterschiedliche Ballhöhen möglich. Das Gerät kann zum Beispiel so programmiert werden, dass es einen relativ flachen Ball liefert, der einen Vorhand-Return erfordert, gefolgt von einem kurzen Ball mit einem Rückhand-Return, gefolgt von zwei Volleys und einem Überhandschlag.

Im Top-Modell sind 300 Übungen vorprogrammiert, die es in je drei Schwierigkeitsgraden zu bewältigen gilt. Es gibt auch eine KI-gestützte Trainingsfunktion, bei der der PongBot ständig die Position seines Gegenspielers erfasst, seine Leistung analysiert und dann die Geschwindigkeit und den Spin jedes nachfolgenden Balls entsprechend anpasst.

Bälle erreichen 130 km/h

Die Maschine kann 150 Bälle aufnehmen und sie in Abständen von 1,5 bis zwölf Sekunden herausschleudern. Der austauschbare Akku hat eine Laufzeit von bis zu acht Stunden. PongBot kann Bälle mit Topspin (bis zu 60 Umdrehungen pro Sekunde), Unterschnitt oder ohne Spin aufschlagen. Die Aufschlaggeschwindigkeit beträgt laut dem Hersteller bis zu 130 km/h.

Derzeit sammelt das Unternehmen über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter Geld ein, um die Serienfertigung zu finanzieren. Mehr als 1.700 Interessenten haben bereits fast 1,7 Mio. Dollar eingezahlt. Ziel waren vergleichsweise schmale 9.308 Dollar. Die einfachste Version gibt es für Frühbucher bereits für 799 Dollar statt der regulären 1.599 Dollar. Ab Dezember sollen die Maschinen dann ausgeliefert werden. (pressetext.com)

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