Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Rechenzentren bald im Weltraum betrieben

An geeigneten Positionen könnten sie dort rund um die Uhr mit Solarstrom versorgt werden. Im Schatten wiederum ist es dort so kalt, dass die Kühlung der Server ohne grossen Energieaufwand möglich wäre.

So könnte Europas Rechenzentrum im All aussehen.

© (Quelle: thalesaleniaspace.com)

Weltraumlösungen in Arbeit

"Aus diesem Grund arbeiten US-Unternehmen wie Lumen Orbit und die EU mit dem Projekt 'Ascend' bereits an solchen Lösungen", so Vicinanza in einem Beitrag für "The Conversation". Lumen habe kürzlich elf Mio. Dollar an Startkapital eigesammelt, um noch in diesem Jahr einen Prototypen zu bauen.

Dieser soll riesige Mengen an Rohdaten von anderen Satelliten empfangen und diese mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Übertragung zur Erde komprimieren, wobei viel weniger Bandbreite benötigt werde als üblich, heisst es.

Anstieg des Rechenbedarfs

Die globale Nachfrage nach Rechenkapazität wird neuen Prognosen nach in den nächsten Jahren voraussichtlich um etwa 20 Prozent pro Jahr steigen. Allein im Vereinigten Königreich geben Google, Microsoft und andere US-Unternehmen 20 Mrd. Pfund (24 Mrd. Euro) aus, um die Rechenkapazität für KI zu erhöhen.

Rechenzentren, die für Hochleistungsrechnen und KI gebaut werden, benötigen den Experten nach jedoch viel mehr Strom als Standardanlagen. Dadurch entstehe viel mehr Wärme, was zu einem weiteren erheblichen Anstieg des Strombedarfs für Flüssigkeitskühlanlagen führe.

Im Rahmen von Ascend - beteiligt sind die Luft- und Raumfahrtunternehmen Ariane, Airbus und Thales Alenia sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt - sei im Sommer 2024 eine Studie abgeschlossen worden, nach der Rechenzentren im Weltraum wirtschaftlich und ökologisch machbar seien, vorausgesetzt die Emissionen von Trägerraketen könnten um etwa das Zehnfache reduziert werden.(pressetext.com)

Kommentare

Nachhaltigkeit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Eventfrog führt KI-Assistenten für die Eventerfassung ein
Mit dem neuen KI-Assistenten Froggy können Veranstalter ihre Events per Text- oder Sprachnachricht erfassen. Die Anwendung übernimmt die Angaben automatisch in das Eingabeformular und fragt bei fehlenden Informationen nach.
2 Minuten
Neue Schweizer biometrische Identitätskarte erhältlich
Die neue biometrische Schweizer Identitätskarte ist seit dem 2. November 2026, erhältlich. Sie bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, entspricht den europäischen Standards und ist eine zukunftsorientierte Lösung für Reisen in die Europäische Union (EU).
3 Minuten
MediaMarktSaturn führt mobiles Bezahlen in 400 Märkten ein
Verkäufer können Zahlungen jetzt direkt am Regal oder im Servicebereich entgegennehmen. Nach einer Pilotphase dauerte der bundesweite Rollout in Deutschland nur 48 Stunden.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Der Zenit für Gamer, Cosplayer und Fans von Star Wars
Fantasy Basel 2024: der grosse Rückblick
Sie war auch dieses Jahr die wichtigste Messe für Gamer, Cosplayer oder einfach für alle, die galaktische und fantastische Geschichten lieben. PCtipp hat die coolsten Bilder auf der Fantasy Basel 2024, der grössten Schweizer Comic Con, gesammelt.
3 Minuten
13. Mai 2024
Kritische Schwachstellen in PHP - Sicherheitsupdates sofort einspielen
Zwei kritische Schwachstellen in PHP können Angreifern ermöglichen, ohne Anmeldung Schadcode auf betroffenen Servern auszuführen. Sicherheitsupdates sind jetzt verfügbar. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) empfiehlt, betroffene Systeme unverzüglich zu aktualisieren.
2 Minuten
21. Okt 2026
Sprachbarrieren überwinden
Alertswiss informiert, warnt und alarmiert neu auch in Leichter Sprache
Hunderttausenden Menschen in der Schweiz fällt das Lesen schwer. Informationen, Warnungen und Alarmmeldungen müssen aber auch für sie verständlich sein. Deshalb bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) Meldungen in der Alertswiss-App neu auch in Leichter Sprache an.
4 Minuten
21. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare