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Lesedauer 2 Min.

Satelliten-Tracker spürt entlaufene Hunde auf

Der Hunde-Tracker "Satellai" von Huami Technlogies braucht kein Mobilfunksignal, auch wenn dieser ihn nutzen kann. Findet das Gadget eine Verbindung, wird auf Satellitenkommunikation umgeschaltet.
© (Quelle: Satellai)

Dazu nutzt der Tracker das "3GPP Rel17 5G IoT-NTN"-System, das eigentlich für das Web der Dinge (IoT) installiert wurde.

Sperrzonen definierbar

Dank einer Partnerschaft mit Skylo verfügt der Tracker auch über eine 4G-Konnektivität, sodass er weltweit auch auf diesem Weg funktioniert. Skylo, von Ingenieuren des Massachusetts Institute of Technology und der Stanford University entwickelt, bietet einen Dienst, der es Smartphones und IoT-Mobilgeräten ermöglicht, sich direkt über vorhandene Satelliten zu verbinden.

Neben der Standortverfolgung bietet der wasserdichte Tracker auch Geofencing für Gebiete mit einer Grösse von bis zu 404 Quadratkilometern an. Bei diesem Dienst wird der Hundebesitzer benachrichtigt, wenn sein Tier eine zuvor festlegte Zone betritt oder verlässt.

Solarmodul mit an Bord

Der Tracker wird mit einem Solarmodul geliefert, das die Akkulaufzeit verlängert. Im Normalfall reicht seine Kapazität nach einer zweistündigen Aufladung für sieben Betriebstage. Solarstrom verlängert diese Spanne in Anhängigkeit von Wetter und Tageszeit.

Die Navigationsarbeit leistet das Modem 9205 des US-Entwicklers Qualcomm, das speziell für IoT-Anwendungen entwickelt worden ist. Das Unternehmen erwartet in den nächsten Jahren sechs Mrd. Sensoren, die mit diesem Modem ausgestattet werden, um am IoT teilnehmen zu können. (pressetext.com)

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