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Lesedauer 3 Min.

Schutz vor digitalen Gefahren im Urlaub

Ob Hotelbetrug, unsichere WLANs oder schwache Passwörter – Ferien können schnell zum Albtraum werden. Mit den richtigen Vorkehrungen bleiben Sie unterwegs digital sorgenfrei.
© (Quelle: ESET)

Die Ferienzeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Doch genau dann sind Cyberkriminelle besonders aktiv. Gefälschte Buchungsportale, unsichere Netzwerke und gestohlene Zugangsdaten können die Ferien rasch vermiesen. Mit fünf einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko jedoch deutlich minimieren.

1. Vorsicht bei der Onlinebuchung

Verlockende Angebote auf unbekannten Plattformen können Betrugsversuche sein. Ein fehlendes Impressum, ungewöhnlich niedrige Preise im Vergleich zu anderen Portalen oder fehlende Bewertungen sollten Sie stutzig machen. Achten Sie darauf, nur über vertrauenswürdige Anbieter zu buchen. Dies können bekannte Buchungsportale oder die offizielle Website des Hotels sein. Werden Sie auf einem Buchungsportal via Chat von einem Hotel aufgefordert, eine Zahlung ausserhalb des Buchungsportals vorzunehmen, tun Sie das nicht. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um einen Betrugsversuch.

2. Sicher surfen im Urlaub

Öffentliche WLANs in Hotels oder Cafés sind praktisch, aber oft unsicher. Nutzen Sie ein VPN (Virtual Private Network), um Ihre Verbindung zu verschlüsseln und Ihre Daten vor neugierigen Blicken zu schützen. Vermeiden Sie es, Bankgeschäfte oder Onlineshopping über solche Netze abzuwickeln. Ein mobiler Hotspot kann eine sichere Alternative sein.

3. Passwortsicherheit

Vielleicht laden Sie in den Ferien eine neue App herunter, um einen regionalen Dienst zu nutzen. Müssen Sie einen Account erstellen, verwenden Sie ein starkes Passwort und vermeiden Sie einfache Kombinationen wie Geburtsdaten oder Namen. Ein Passwortmanager wie der ESET Password Manager hilft, den Überblick zu behalten. Zusätzliche Sicherheit bietet eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

4. Geräte absichern

Vor der Reise sollten alle Geräte mit aktuellen Sicherheits-Updates versehen sein. Aktivieren Sie Funktionen wie Bildschirmsperre, Biometrie oder Fernzugriff, um im Falle eines Verlusts schnell reagieren zu können. Empfehlenswert ist es, sensible Daten wie Passkopien oder Tickets verschlüsselt in einer Cloud abzulegen, damit Sie im Notfall Zugriff haben.

5. Gefährliche Nachrichten

Besonders im Urlaub sind Menschen entspannter – ein Umstand, den Cyberkriminelle gezielt ausnutzen. Phishing-Mails und Fake-SMS, die etwa eine Paketlieferung oder eine Kreditkartensperrung vortäuschen, sollen Nutzer zu unbedachten Klicks verleiten. Seien Sie wachsam bei Nachrichten mit dringlichen Aufforderungen oder verdächtigen Links – insbesondere, wenn Sie unterwegs sind. Seriöse Unternehmen verlangen nie, dass Sie persönliche Daten per E-Mail bestätigen.

Mit diesen fünf einfachen Massnahmen können Sie Ihre digitale Sicherheit im Urlaub erheblich erhöhen. Weitere Tipps und Informationen finden Sie auf der Website von ESET unter der Adresse eset.com.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit ESET.

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