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Lesedauer 3 Min.

Social Media beeinflussen Partnerwahl stark

Fast jeder zweite junge Erwachsene ist aufgrund der vielen digitalen Möglichkeiten zum Thema Dating und Partnersuche verwirrt. Zu dem Ergebnis kommt eine Umfrage der Ethophilia Research Foundation.
© (Quelle: pixabay.com, PIRO4D))

Frauen scheinen davon eher betroffen zu sein als Männer. Wegen der Verbreitung der sozialen Medien und des digitalen Datings stehen heute viel mehr mögliche Partner zur Verfügung als je zuvor. Die Verfügbarkeit von beliebten Dating-Apps und die Leichtigkeit der Fotobearbeitung können bei möglichen Partnern zur Verzerrung der Wirklichkeit führen, warnen die Studienautoren.

Übergrosse Auswahl

Ethophilia-Research-Foundation-Gründer Chayan Munshi nach stand am Beginn des Projekts eine umfassende Beobachtung menschlicher Verhaltensmuster in Hinblick auf die Wahl des Partners. Danach kam es in Indien mittels eines offenen Fragebogens zu direkten Kontakten mit jungen Menschen. Die meisten Teilnehmer waren zwischen 18 und 30 Jahre alt.

Derzeit wird noch an der weiteren Auswertung der Daten gearbeitet. Der Fragebogen drehte sich um Fragen zur Partnerwahl und welche Kriterien hierbei ausschlaggebend sind. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmung der potenziellen Partnerverfügbarkeit sich darauf verzerrend auswirken könnte, wie Menschen ihre Lebenspartner-Optionen beurteilen. Das kann sogar in bestehenden Beziehungen der Fall sein.

Impulsiv und online

Munshi zufolge ist zum Beispiel Impulsivität deutlich ausgeprägt und gleichzeitig kommt es zu einem Rückgang der sozialen Interaktionen von Mensch zu Mensch. "Das macht auch die Verwirrung bei der Suche nach einem Partner sichtbar und kann sich auch dahingehend auswirken, dass Menschen dabei Probleme haben, eine Beziehung aufrechtzuerhalten."

"Unsere Hypothese weist sehr stark darauf hin, dass junge Menschen mehr Wert auf ihr Vergnügen und den Adrenalinkick legen als auf eine langfristige Stabilität. Es ist alarmierend, dass Impulsivität oder Verwirrung zu einer Unbeständigkeit bei Verhalten zur Aufrechterhaltung einer Beziehung führen. Davon ist dann in der Folge auch das soziale Verhalten der Menschen betroffen", weiss Munshi. (pressetext.com)

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